Mit dem Herz nach Heidelberg – in die ALGE

Heidelberg ist immer eine Reise wert und angeblich wurden dort schon viele Herzen verloren …

Viele Gäste kommen von außerhalb zu uns, zum einen, wenn sie auf der Durchreise sind:. Die ALGE ist von der Autobahn aus gut erreichbar und wird gern als Stop für eine erholsame Pause mit einem guten Essen genutzt.

Zum anderen, weil sie Urlaub in der Stadt machen und auf der Suche nach einem guten und gesunden, frisch zubereiteten Essen sind. Vielen ist auch unser Anspruch regional und saisonal zu kochen ein Anliegen. So finden viele Vegetarier, Veganer und Menschen, die glutenfrei essen, ihren Weg zu uns. Im Sommer lädt unsere Terrasse zum Verweilen ein.

Über einen neuen Vorschlag freuen wir uns besonders. Mietet ein Ferienhaus und schaut in der ALGE vorbei. Toll ist auch, dass unser Lieferant die Brauerei zum Klosterhof Einzug in die Empfehlungen für einen Heidelberg-Besuch gefunden hat. Das passende Bier dazu könnt ihr gleich in der ALGE genießen.

Schaut selbst, was sonst noch auf dem Programm steht: https://www.campaya.de/Deutschland/Baden-Württemberg/aktivitaten-und-sehenswurdigkeiten-heidelberg.a

Frisch aus der Region auf den Teller – Spargel- und Melonenhof Gieser

Die ALGE Heidelberg hat sich zum Ziel gesetzt, rein pflanzlichen Genuss, verbunden mit einem herzlichen Service in die Welt zu tragen.

Alles wird dafür frisch bei uns im Haus zubereitet. Convenience Food werdet ihr nicht finden, alle unsere Speisen sind frei von Industriezucker, Weissmehlen, Gluten, Soja und sonstigen Zusatzstoffen.

Nicht umsonst steht ALGE für “Alle Lieben Gesundes Essen”. Der Name ist Programm und danach wählen wir unsere Lieferanten sorgfältig aus.

Unser Hoflieferant für frisches Obst und Gemüse ist der Obst- und Spargelhof Gieser in Oftersheim.

Regional, frisch und gut – so kurz können wir zusammenfassen, was uns unser Hof- und Hauslieferant liefert. Der Hof wirtschaftet nach Bio-Standards und wir bekommen das ganze Jahr über, was gerade Saison hat.  Danach richten wir unsere Speisekarte aus.

Hinter der gleichbleibend hohen Qualität und dem guten Geschmack stehen kurze Lieferwege, aber vor allem auch ein schonender Umgang mit der Natur und fachgerechte Anbaumethoden. Es steckt viel Liebe und Arbeit in diesen Lebensmitteln – das schmeckt man!

Im Hofladen findet ein Verkauf direkt an Endverbraucher statt.

Wir freuen uns auf euch in der ALGE – ab 19.5.2020 wieder Restaurantbetrieb

Die Corona-Verordnung des Landes Baden Württemberg erlaubt, dass ab 18.5 wieder im Restaurant gegessen werden darf. Wir freuen uns, euch als Gäste in der ALGE Heidelberg zu begrüßen.

 

Verbunden mit der Wiedereröffnung sind für uns staatliche Auflagen. Wir glauben, dass wir das gemeinsam gut meistern werden.  Wir werden alles daran legen, um unserer Mission, euch einen gesunden pflanzlichen Genuss zu bescheren, gerecht zu werden. Wir möchten, dass ihr euch trotz der erschwerten Bedingungen bei uns wohl fühlt.

Ihr könnt uns helfen indem ihr:

  • im Vorfeld euren Tisch reserviert, damit der Besuch möglichst koordiniert und reibungslos verläuft. Beachtet bitte, dass Reservierungen für Gruppen nur möglich sind, wenn es sich um Personen aus dem Kreis der Angehörigen des eigenen, sowie eines weiteren Haushalts handelt.

 

  • Haltet bitte soweit möglich immer einen Mindestabstand von 1,5 Metern zu allen Anwesenden ein.

 

  • Es ist ein Tischabstand von mindestens 1,5 Metern zueinander vorgeschrieben. Die meisten Tische bei uns weisen einen  größeren Abstand zueinander auf. Achtet aber bitte auch auf den Verkehrswegen (Eingangsbereich, Treppen, Türen, und Toiletten) auf den Mindestabstand. Wir empfehlen euch, bei Verlassen des Tischs euren Mund-Nasen-Schutz zu tragen. Es könnte sein, dass sich zeitgleich mit euch noch ein weiterer Gast im Restaurant bewegt und der Mindestabstand dadurch in dem Moment nicht sichergestellt werden kann. Das gemeinsame Sitzen mehrerer Gäste an einem Tisch (ohne 1,5 Meter Abstand) ist nur für Gäste möglich, denen der Kontakt untereinander erlaubt ist. Das sind nur die Personen aus dem Kreis der Angehörigen des eigenen, sowie eines weiteren Haushalts. Der Begriff „Familie“ ist gleichbedeutend mit dem Begriff „Haushalt“ zu verstehen, es kommt hier nicht auf den Verwandtschaftsgrad, sondern auf das Zusammenwohnen an. Die Personenzahl bei Angehörigen eines Haushalts bzw. Familien spielt keine Rolle.

 

  • Bitte nutzt  die von uns zur Verfügung gestellten Möglichkeiten, euch die Hände mit Seife zu waschen. Wir stellen zusätzlich Desinfektionsmittel zur Verfügung, denken aber, dass es für Umwelt und Haut besser ist, auf der Toilette die Hände mit Seife zu waschen.

 

  • Aufgrund der Abstandsregelungen ist ein Besuch nur mit zugewiesenem Sitzplatz möglich. Bitte lasst euch vom ALGE Team an euren Tisch begleiten.

 

  • Bitte vermeidet Körperkontakte und verzichtet insbesondere auf Händeschütteln und Umarmungen.

 

  • Bitte gebt die geforderten Kontaktdaten (Name, Datum und Uhrzeit des Besuchs, sowie Kontaktmöglichkeit (z.B. Mail oder Telefon)) zur Nachverfolgung möglicher Infektionen an. Die Datenlöschung erfolgt nach 4 Wochen. Es müssen pro am Tisch sitzenden Haushalt einmal Kontaktdaten abgegeben  werden. Ihr seid nicht zur Abgabe der Kontaktdaten verpflichtet. Falls Ihr keine Kontaktdaten abgeben möchtet, dürfen wir euch nicht bedienen, dann wird nur Take-Away möglich sein.

 

  • Wir müssen den Kontakt und die Kommunikation mit den Gästen auf das Mindestmaß reduzieren, bitte betrachtet das nicht als Unfreundlichkeit. Selbstverständlich stehen wir für alle eure Fragen zur Verfügung.

 

  • Bitte nutzt die Möglichkeit der bargeldlosen Bezahlung, am besten tischweise. Falls Ihr bar zahlen wollt, geht das nur über eine speziell dafür vorgesehene Ablagefläche.

 

  • Wir sind verpflichtet, im Gästebereich für eine angemessene und regelmäßige Reinigung der Flächen und Gegenstände (Tischflächen, Armlehnen, Türgriffe etc.) zu sorgen. Wundert euch also nicht, wenn dauernd geputzt wird.

 

  • Wir haben eine große Terrasse,  auf der es kein Problem ist, großzügige Abstände einzuhalten. In geschlossenen Räumen ist  das Infektionsrisiko höher, da es weniger Luftaustausch gibt und ausgeatmete Aerosole – also feinste Tröpfchen – länger in der Luft stehen und sich auf Oberflächen niederschlagen können.  Wir sind angehalten alle gegebenen Möglichkeiten der Durchlüftung der Räumlichkeiten zu nutzen. Wer empfindlich gegen Zugluft ist, sollte sich einen Schal oder ähnliches mitbringen, um sich zu schützen.

Das ist für uns alle nicht leicht, aber wir sind uns sicher,  dass wir gemeinsam das Beste draus machen.

Kommt vorbei, wir freuen uns auf euch!!!!

Euer ALGE Team

Es geht weiter – Back von Down Under

Da viele nachgefragt haben, ein kurzes Update:

Lotte und Anke sind wieder in Heidelberg.

Am 16.5. findet ein Chat und Eat mit Vegan in Heidelberg statt, in dem die beiden Fragen zu ihrem Aufenthalt und der abenteuerlichen Rückreise berichten.

Natürlich wird es auch um vegane Ernährung in Australien gehen und wie man einen Sukkulentensalat zubereitet. Schaltet euch mit rein, die Einladung ist auf der Facebookseite von Vegan in Heidelberg.

Kleine kulinarische Reise

Hier kommen die neusten Geschichten zur Nach-Osterwoche.

Während die Corona-Pandemie die Welt im Griff hat, versuchen wir alle das Beste daraus zu machen, um auch zukünftig unseren Beitrag zu leisten.

Dem gesamten ALGE Team ist es ein echt großes Anliegen, die Welt durch die Möglichkeit von rein pflanzlichem Genuss ein Stück besser zu machen.

In unseren Augen zahlt jeder Teller, jedes abgeholte Gericht, jedes gelieferte Essen ein, auf die Gesundheit des Genießenden, auf das Klima und auf unseren Umgang mit Tieren. Deshalb sind wir weiterhin für euch da!

Begeistert sind wir von dem vielen positiven Feedback, vom Zuspruch, von den Aufmunterungen durch euch. Wie oft haben wir in den letzten Tagen gehört: “Toll, danke, haltet unbedingt durch”.

Der Dank gilt euch, durch eure Abholung von Essen, eure Bestellungen macht ihr es möglich!

Wir arbeiten immer noch verteilt. Anke befindet sich nach wie vor in Australien und beschäftigt sich mit Anträgen und Marketing, damit auch jeder erfährt, dass wir einen Lieferservice haben.

Hier ein paar kulinarische Impressionen vom Osterfest in Australien:

Zitronengrassuppe aus frischem Zitronengras mit Koriander
Der fertige Sukkulentensalat: mit Avocado, Tomate und Gurke und einer frischen Limetten-Vinaigrette
Ein saftiger Möhrenkuchen mit Schokostücken und Cashew-Creme-Topping

Auch ein paar Impressionen vom Osterspaziergang am anderen Ende der Welt wollen wir euch nicht vorenthalten:

Ostern mit Sukkulenten-Salat

Ostern steht vor der Tür – morgen ist Ostersonntag 2020. In Australien hatten wir heute ähnliches Wetter, wie in Heidelberg. Sonnig und knapp 30 Grad.

Während sich zuhause der Sommer ankündigt, war es hier diese Woche schon ziemlich herbstlich. Da die Möglichkeit für Outdoor-Aktivität sich auf Exercise, sprich sportliche Bewegung und Einkaufen des Nötigsten beschränkt, haben wir mal für die kalten Tage vorgesorgt:

Neue Kopfbedeckung
Anke setzt mehr auf einen warmen Kopf und hat gehäkelt
Für kühlere Tage
Modell Retro-Fit von hinten – Lotte hat gestrickt

 

In der ALGE in Heidelberg ist es uns zu den Feiertagen dank Daans Hilfe von stark.marketing gelungen, den Online-Bestellshop für die ALGE für euch bereit zu stellen. Das Team in Heidelberg hat beschlossen, auch Ostermontag zu liefern, so dass einem Brunch an der Feiertagen zuhause nichts im Wege steht:

Brunch für Zuhause
DIE ALGE BRINGT’s – Der STAY AT HOME BRUNCH mit allem, was die Küche zu bieten hat.

Genießt die Feiertage und wenn es was aus der ALGE sein darf, dann freuen wir uns. Jede Bestellung hilft uns, die ALGE und ihr Team durch diese für die Gastronomie herausfordernden Zeiten zu bringen und beschert euch gleichzeitig gesunden Genuss mit regionalen Zutaten in Bio-Qualität.

In den letzten Tagen wurde wieder so Einiges getan. Die Zusammenarbeit Australien – Heidelberg klappt immer besser. Anke betreut aus Australien, alle Einträge in Plattformen, klärt technische und steuerrechtliche Details für den Online Shop und das Team in der ALGE kümmert sich um die operative Umsetzung.  Ein Dreierteam, bestehend aus Andreas von Reichweiter.de, Arnold von Vegans and Friends und Anke gestaltet das Online Marketing und die Betreuung der Social Media Plattformen.

Neue Einträge sind dazu gekommen. Großer Beliebtheit erfreuen sich die Gutscheine über PayNowEatLater;

Dann sind wir nun auch vertreten auf Treubleiben.de, der Bahnstadtverein hat eine Seite für seine Mitglieder eingerichtet und auf Wir Liefern sind wir nun auch vertreten.

Wir erfahren in der ALGE viel Unterstützung; einen Lieferservice so schnell aus dem Boden zu stampfen ist eine Herausforderung und das hat nur funktioniert, weil wir so ein tolles und engagiertes Team haben. Jedem von uns ist es ein großes Anliegen, die ALGE über diese herausfordernde Zeit zu bringen und die Menschen dort draußen mit gesundem Essen zu versorgen. Wir verschweigen nicht, dass es uns auch manchmal an unsere Grenzen bringt. Wir sind darauf angewiesen,  dass der Support durch die Bestellungen kommt.

Bei soviel Anforderungen, ist es unbedingt notwendig sich um den Körpers kümmern und wieder bei sich selbst anzukommen. Was geht da besser als Yoga und Meditation? Ines hat ihre Yogastunden komplett auf Online umgestellt und wenn du wirklich intensiv an der Ausrichtung des Körpers arbeiten möchtest, ist das ein echter Geheimtipp.

Yoga mit Ines, Heidelberg – Australien ist kein Problem. Das sind wirklich  intensive 1:1 Yoga Einheiten.

Großes Ereignis war heute die Anlieferung der Gemüsekiste.

Von lokalen Farmen
Unsere Harvest-Kiste kommt von lokalen Farmen.

Genauso, wie wir in der ALGE auf den Support unserer Gäste angewiesen sind, ist das auch hier in der Gastronomie der Fall. Die Kiste wird von einem Restaurant ausgeliefert. Der Fahrer war  über unsere Bestellung sehr glücklich und hat sich aufrichtig bedankt.

Frohe Ostern
Dieser nette Happy Easter Brief hat unsere Gemüsekiste begleitet

In der Kiste war unter anderem Zitronengras mit Wurzeln und einer kurzen Anleitung, was gegessen und was dann ausgepflanzt werden kann. Eine weitere Überraschung war dieses mal ein Sukkulenten-Salat Mix.

Salat Mix
Ein Salat Mix der besonderen Art: bestehend aus verschiedenen Sorten Sukkulenten

Bisher war uns nicht bekannt, das Sukkulenten essbar sind. Wir werden berichten …. und wünschen erst mal allseits schöne Osterfeiertage!

 

 

Der neue Alltag in Australien

Wir haben uns langsam eingelebt und in eine Rhythmus gefunden. Mehr dazu und was sonst so um uns herum passiert, im kurzen Video von Anke

Das besondere Highlight des Tages ist die Ankunft unserer Gemüsekiste von lokalen Farmern:

Lokale Lebensmittel
Die Lieferung der Gemüse von lokalen Farmen kommt im Karton daher

Beim Auspacken erleben wir eine Überraschung:

Das war drin in der Kiste
Fast wie Weihnachten, das war alles im Karton drin.

Das rote Kraut hinten links im Bild fordert uns heraus. Was könnte das sein:

Das rote Kraut
Das rote Kraut, was ist das wohl?

Basilikum? Nein, in der Kiste war grüner Basilikum, das rote Zeug riecht nach gar nichts.

Ahorn? Das hat so ähnliche Blätter, ist uns aber nicht bekannt, dass man Ahorn essen könnte. Außerdem sind die Stile dafür ziemlich weich.

Also wird Google  nach rotem Kraut befragt. Nach einigem Suchen vermuten wir, dass es sich um frischen Hibiskus handelt. Was außer Tee kann man damit machen?

Wir haben es mit einem Chutney aus Zwiebeln, Äpfeln, Ingwer, den roten Blättern, Kurkuma, Chili, Rotwein und Essig versucht.

Das schmeckt ganz ok, unser “Vermutlich-Hibiskus-Apfel-Chutney”.

Stetige Veränderung, ein Umzug und viele neue Dinge

Allerlei Veganes

Am 31.3. haben wir unser Ferienapartment gegen ein Strandhaus eingetauscht. Das Haus gehört Ulrike und Richard; sie vermieten sonst über airbnb, haben sich aber bereit erklärt mit uns eine Miete auf Wochenbasis abzuschließen, da wir ja nicht wissen, wie lange das hier geht.

Unsere Vermieter in Australien
Dürfen wir vorstellen: Ulrike und Richard, die Vermieter unseres Strandhauses.

Somit ist bei uns ein wenig Normalität eingekehrt. Wir haben wieder ein richtige Küche, einen Platz zum Arbeiten und ein wenig Rückzugsraum, was beim vielen im Haus Aufhalten kein Fehler ist.

Schaut es euch selbst an, hier kommt eine kurze Führung:

Zum Strand sind es nur wenige Meter. Es ist schon eine Ironie des Schicksals, dass es sich um einen Hundestrand handelt.

Für Hunde ausgewiesener Strand
Wie würde sich Lise, unsere schwarze Labradormischung hier wohlfühlen.

Bei einem kleinen Ausflug landeinwärts zum Tanken gab es ein Eis. Wir haben der Sorte Limette-Spinat-Birne keinen Favoritenstatus verliehen.

Eis aus Limette-Spinat-Birne
Die Eis-Sorte Limette-Spinat-Birne ist gewöhnungsbedürftig

Dafür hat uns das Einkaufen hier im lokalen Supermarkt, der mehr einem riesigen Tante Emma Laden gleicht, mehr als entschädigt.

Allerlei Veganes
Damit hätten wir nicht gerechnet – die Ausbeute von links nach rechts: Mandelbutter, Hanf-Parmesan, veganer Feta, veganes Basilikum-Walnuss-Pesto, Tomaten-Basilikum-Cashew-Käse, lokale Erdnussbutter und vegane Butter

Wo immer möglich, versuchen wir regionale Geschäfte und Produzenten zu unterstützen. Wie auch bei uns, ist hier SupportYourLocal eine total wichtige Sache. In dieser Zeit sind die lokalen Geschäfte und Restaurants auf unsere Unterstützung angewiesen.

Besonders gefreut haben wir uns deshalb gestern über folgendes Bild und Feedback der Bürgerwerke in Heidelberg:

Mit jedem Post, Like, Bild oder Erwähnung der Alge helft ihr uns weiter – Danke an die Bürgerwerke, die ein Bild ihrer Lieferung gepostet haben
Support your Local
DANKE!!!

Nachdem dann Deutschland erwacht war und wir die aktuellen Nachrichten dort verfolgt hatten, fand der ereignisreiche Tag einen würdigen Abschluss mit einem Glas Wein, ein Resultat unserer veganen Weinprobe auf dem Weg hierher.

Resultat unserer Weinprobe
Ein ungewöhnlicher Wein, an den man sich gut gewöhnen könnte

Lust auf Sonne und Meer – oder wie man mehrere Dinge unter einen Hut bringt

Schmetterling und Blume

Wie wäre es mit einem kleinen Ausflug hinaus ans Meer?

Virtuell kommst du mit auf den Weg von unserem Apartment zum Strand:

Abwechslung gibt es hier viel und es passiert viel gleichzeitig, obwohl wir die meiste Zeit in unseren vier Wänden sind.

Anke arbeitet Remote mehrere Stunden am Tag am Online Marketing für die Alge, um den Lieferservice bekannter zu machen. Das macht sie mit Andreas, der uns von Reichweiter ganz großartig unterstützt. Die Jungs haben uns ihre Hilfe angeboten, um uns gut über die Corona-Zeit zu begleiten:

Von Österreich aus hilft Arnold von Vegans and Friends, der sich um den gesamten Instagramauftritt der ALGE kümmert.

Anke hat die Daten für viele Plattformen zur Verfügung gestellt, die Locals unterstützen. Angefangen von der RNZ, über die Wirtschaftsförderung, private Initiativen, Startups, usw.

Sogar einen eigenen Online-Shop für ihre Spezialpakete hat unserer ALGE nun. Betrieben wird er von einem Startup, das auch angetreten ist, Unternehmen auf diese Art in der Krise zu unterstützen. Es holpert da noch ein bisschen und er sieht jeden Tag anders aus. Sonst könnt ihr auch direkt in der Karte nachschauen, die ab 31.3. gilt.

Außerdem beschäftigt sie sich für LEADaktiv intensiv mit den Auswirkungen der Coronakrise auf die Zukunftstrends, mit Post-Corona-Szenarien, um ihre Unternehmenskunden gut auf dem Weg durch und nach der Krise begleiten zu können. Sie meint, dass agile Unternehmen am besten aufgestellt sind für den Umgang mit den sich schnell und stark verändernden Rahmenbedingungen, dass in Krisen viele Innovationen entstehen und dass die von ihr begleitenden Unternehmen gestärkt aus dieser Zeit hervorgehen und jetzt schon anfangen, die Zukunft zu gestalten.

Es ist Wahnsinn, was da alles zusammenkommt. Dann noch der ganze administrative Kram, soweit das aus Australien geht: Anträge für Kurzarbeit und Corona-Soforthilfen. Die Frage, wie machen wir jetzt in der Alge weiter. Werden in nächster Zeit mehr Menschen bestellen, damit es sich lohnt, den Lieferservice aufrecht zu erhalten? Wo bekommen wir schnell Kartenlesengeräte für kontatlosen Zahlungsverkehr an der Haustür her?

Soforthilfe Anträge
Das Stellen des Antrags für Corona-Soforthilfe muss in diesem Fall von Australien aus geschehen.

Langeweile kommt also überhaupt nicht auf. Es ist viel zu tun, alles zur gleichen Zeit.

Zusätzlich verfolgen wir die Berichterstattung in Deutschland und Australien, schauen uns die sich ständig ändernden Regelungen an, versuchen herauszufinden, was das für uns bedeutet und welche Transportwege möglich sind.

Während ich hier am Artikel schreibe, kommt gerade eine neue Meldung mit folgendem Wortlaut “Anyone in NSW who leaves their house without a “reasonable excuse” could spend up to six months in prison and face an $11,000 fine under an emergency ministerial directive gazetted overnight.”

Yoga, Laufen und Wellenreiten darf natürlich auch nicht vergessen werden. Immerhin leben wir nun an einem der schönsten Strände überhaupt.

Es war immer Ankes Traum, direkt am Meer zu wohnen. Dass er sich auf diese Weise erfüllt, hätte keiner für möglich gehalten.

 

Einmal nach Australien – und zurück?

Wieso Corona daran Schuld ist, dass mein Zuhause auf vier Rollen nun in einer australischen Tiefgarage verweilt 

Vor nun über einem halben Jahr ging es für mich los. Ich verabschiedete mich von all meinen Freunden, Familie und meinen Hund und sagte meinem alten Leben Adieu. Ab nun sollte ich ganz auf mich allein gestellt als Backpacker Australien erkunden. Ich sah die nächsten zwei Jahre als die Zeit meines Lebens vor mir! 

Und so begann meine Reise in Perth im Westen Australiens. Ich ging jeden Tag surfen, lernte viele wunderbare Menschen kennen und hatte mich schon nach einem Monat total in das Land und sein Volk verliebt! 

Den Sommer verbrachte ich in einem kleinen Dorf, wo ich als Bauarbeiter mein Budget auffüllte. Ganz nach ‚The Endless Summer‘ ging es danach erstmal für einen Monat nach Indonesien in den ‚Urlaub‘, wo ich zusammen mit zwei engen Freunden einen unvergesslichen Surftrip erlebte. 

Zurück in Australien kaufte ich mir einen 1986 Oldtimer-Van, um die Küste zu bereisen und mit ca. 90% der australischen Bevölkerung in überfüllten Gewässern die besten Surfspots der Welt zu besurfen. 

Vor gut 2 Wochen kam mich dann meine Mama besuchen. Anke plante für fast einen Monat zu bleiben, um danach wieder zu ihrem Job in Deutschland zurück zu kehren. Corona war zwar schon ein Thema, auch in Deutschland, doch Reisen ging noch uneingeschränkt und auch in Australien war die Welt noch ganz normal. 

Wir begannen unseren Roadtrip mit Sonnenschein und perfekten Wellen, surften an Stränden wie Bondi Beach, Coffs Harbour und Byron Bay, probierten exzellenten veganen Wein in einer der weltbekanntesten Weinregionen und genossen die Freiheit und Ruhe, die dieser Lifestyle mit sich bringt. 

Redhead Beach, ein wunderschöner Strand in Australien
Redhead Beach, Traumstrand und Surfspot

Doch dieses, für uns perfekte, Leben sollte schon bald ein Ende haben. Nach nur wenigen Tagen unserer Reise hatte sich Corona auch nach Australien ausgebreitet und die Regierung reagierte schnell und unvorhersehbar. 

Innenansicht von Lottes Van
Im Van lässt sich hier gut leben
Van bei Redhead Beach
35 Jahre ist der treue Begleiter alt

Wir lasen im Internet Geschichten über Camper in Italien und Portugal, die dort in ihren Vans festsaßen, nur geschlossene Campingplätze und keiner Möglichkeit um nach Hause zu kommen. 

Auch wir fühlten uns in meinem geliebten Van nicht mehr wohl. So entschlossen wir uns schweren Herzens den Roadtrip abzubrechen und ein Hotel in Byron Bay zu mieten, um die ganze Situation erst mal abzuwarten und dabei ein festes Dach über dem Kopf zu haben. 

Und nun sitze ich hier in meinem vier Sterne Appartement in einem kleinem Hippie-Ort an der Ostküste Australiens und vermisse das unbeschwerte Van-Leben. Ich bin total ungewiss über die Zukunft, so wie jeder andere auch. Doch bin ich einem fremden Land, ohne Einkommensquelle, ohne Job, ohne Anspruch auf Arbeitslosengeld und mit sehr begrenztem Backpacker-Budget. 

Ich habe das Glück meine Mutter hier zu haben, die auf ihr angespartes Geld in Deutschland zurückgreifen kann und muss, um unseren Lebensunterhalt zu zahlen. Doch auch ihr Geld ist begrenzt und reicht natürlich nicht für die Ewigkeit. 

In wenigen Tagen müssen wir aus unserem Hotel ausziehen. Uns stellen sich viele Fragen. Wo geht es für uns hin? Wie lange müssen wir hier bleiben? Können wir bald zurück nach Deutschland? Wollen wir überhaupt zurück? Was passiert, wenn das Geld ausgeht? Und was wird die Regierung machen, wenn unser Visum abläuft? 

Auf viele dieser Fragen haben wir noch keine Antwort. Doch die Zeit bringt Antworten und der Kopf bringt Lösungen. 

Wir möchten diesen Blog nutzen, um im Laufe dieser schwierigen Zeit unsere Erfahrungen mit euch zu teilen und aufzuzeigen, wie es Menschen außerhalb ihres Heimatlands in so einer Krisensituation ergeht, wie wir damit umgehen und diese Chance nutzen, um uns weiterzuentwickeln.

Drunter und drüber in „Down Under“

Der neue Alge Lieferservice

DIE ALGE BRINGT’S

als ich vor drei Wochen nach Australien aufgebrochen bin, hätte ich mir niemals vorstellen können, dass kurze Zeit später sowohl meine Reise, als auch unsere ALGE Heidelberg von der Corona-Krise betroffen sein würden. Nachdem ich lange überlegt hatte, ob ich aus Klimaschutzgründen, die Reise überhaupt antreten soll, überwog doch der Wunsch, meine Tochter Lotte und Australien zu sehen. Also habe ich die Flüge mittels Amtosfair kompensiert und mich seit Monaten darauf gefreut, meine Tochter zu besuchen und mit ihr den fünften Kontinent zu bereisen – doch es sollte anders kommen. Vor etwas über einer Woche mussten wir den Camping-Bus gegen eine Ferienwohnung tauschen. Nun sitzen wir fest und wissen nicht, wann und wie wir aus unserem Quarantäne-Domizil wegkommen.
Parallel zu unserer Situation in Australien erreichen mich immer neue besorgniserregende Nachrichten aus Deutschland. Schritt für Schritt kommt in Heidelberg das öffentliche Leben zum Erliegen. Erst mussten wir in der ALGE Heidelberg die Anzahl der Gäste reduzieren, seit einigen Tagen dürfen wir niemanden mehr hineinlassen. Seit unserem Bestehen in der Bahnstadt bereiten wir ausschließlich gesunde, leckere und vegane Gerichte zu. Wir wissen, dass die Gesundheit unserer Gäste und unseres Teams unser höchstes Gut ist. Die Maßnahmen zur Reduzierung der Infektionszahlen sind nachvollziehbar und richtig, aber leider wirtschaftlich sehr schmerzhaft.
Während ich 15.000 Kilometer von der Bahnstadt entfernt festsitze und mir große Sorgen um die Zukunft unserer kleinen ALGE Heidelberg mache, passiert auch Wundervolles. Statt sich ihrem Schicksal zu ergeben und sich zuhause zu verbarrikadieren, haben meine Angestellten alle Hebel in Bewegung gesetzt um die ALGE Heidelberg zu retten. Innerhalb kürzester Zeit hat unser Team einen Lieferservice auf die Beine gestellt und tut alles um das Geschäft weiter am Laufen zu halten. Ich bin gerührt und glücklich, wenn ich aus der Ferne mitbekomme, welchen Einsatz alle zeigen – vielen Dank dafür, ihr seid toll!
Liebe Gäste, wenn ihr jetzt zuhause im Home-Office arbeitet und eine Mittagspause einlegt, oder wenn ihr euch zuhause um eure Kinder kümmert, die nicht in die Schule dürfen, denkt bitte auch an die Restaurants in eurer Nachbarschaft. Bitte unterstützt uns und sorgt dafür, dass es uns auch nach der Corona-Epidemie noch geben kann. Bestellt euch ein leichtes, leckeres Mittagessen in euer Büro oder bestellt euch telefonisch ein gesundes Abendessen und kommt es bei uns abholen. Nur wenn ihr die vielen neuen Liefer- und Abholangebote annehmt, kann die kulinarische Vielfalt in Heidelberg diese Krise überstehen.
Der neue Alge Lieferservice
DIE ALGE BRINGT’S
Ab nächster Woche (30.März) gelten unsere neuen Abhol- und Lieferzeiten: Täglich von 12:00 Uhr bis 14:00 Uhr und von 17:30 Uhr bis 21:00 Uhr sind wir für euch da und beliefern euch in einem Umkreis von 20 Kilometern. Also schaut bitte in unsere neue Speisekarte, bestellt und genießt unsere gesunden Leckereien und sorgt dafür, dass wir es gemeinsam durch diese herausfordernden Tage und Wochen schaffen. Wenn es euch geschmeckt hat und ihr zufrieden wart, dann lasst uns bitte eine positive Bewertung da. Macht Fotos von euren Speisen, verbreitet sie über die Sozialen Medien und animiert Freunde und Familie, es euch gleich zu tun. Wir danken euch und unseren Freunden von Löffelmeter, Vegan in Heidelberg und Reichweiter von Herzen für die Unterstützung. Bitte bleibt gesund!
Ich hoffe sehr, dass ich bald wieder nach Heidelberg zurückkehren kann, um gemeinsam mit meinem wundervollen ALGE Heidelberg-Team alles für den Fortbestand unseres Bistros tun zu können.
Liebe Grüße aus Australien
Eure Anke Heines