Die GGH kann auch schnell sein ….

Liebe Freunde der ALGE.

Unser Restaurant ist seit einigen Tagen Geschichte, viele von euch haben sich noch Lebensmittel und Einrichtungsgegenstände beim Flohmarkt am vergangenen Wochenende gesichert. 

Für die so zahlreichen Rückmeldungen und Bekundungen, das viele Lob, das auch noch im Nachgang immer noch auf allen Kanälen bei mir eintrifft, mag ich mich ganz herzlich bedanken. Ihr wart großartige Gäste und werdet immer einen Platz in meinem Herzen haben. 

Das Restaurant ist zwar geschlossen, aber die GGH hat im Nachgang noch bewiesen, dass sie für eine Reaktion nicht Wochen bis Monate braucht. 

Wenn man über die Geschäftspraktiken der GGH berichtet, dann kommt die Reaktion schneller. So ist uns eine Unterlassungsabmahnung zum Blogeintrag vom 7.10.2020 ins Haus geflattert. 

Unter anderem wird darin behauptet, dass aus der Entwicklung meines Verhaltens leider eine Wiederholungsgefahr anzunehmen ist …

Ja, liebe GGH, ich stehe für meine Ideale und kann Ungerechtigkeit, Scheinheiligkeit und falsche Versprechen nicht ab. Wenn ich mich für etwas einsetze, dann mache ich das nicht nur pro forma. 

Persönlich finde ich es wesentlich sinnvoller, Lösungen zu finden, statt  sich in juristische Spitzfindigkeiten zu ergehen. 

Liebe Grüße, Eure Anke

GGH meldet sich nach 2 Monaten ….

Wie in einem der letzen Artikel beschrieben, haben wir seit Mai unser Vergnügen mit einer nicht funktionierenden Kühlvitrine. Am Freitag, den 9.10. hat sich die GGH nach 2 Monaten Zeit genommen und uns eine Mail zukommen lassen. Schaut selbst.

Nach 2 Monaten ein Schreiben der GGH:

Sehr geehrte Frau Heines,

zum Thema Kühlvitrine erhielten Sie von uns bereits die Rückmeldung, dass die Instandsetzung durch Sie als Mieterin gemäß der Vereinbarung im Mietvertrag erfolgen muss.

Um Ihnen jedoch bei der Beauftragung einer Firma behilflich zu sein, hatten wir Sie mit E-Mail vom 11. August 2020 darum gebeten uns Schadens- bzw. Reparaturberichte der letzten Instandsetzungen zukommen zu lassen. Sie schilderten ja, dass die Firmen nicht in der Lage waren die Kühlvitrine ordnungsmäßig zu reparieren. Hierauf erhielten wir keine Rückmeldung von Ihnen, weshalb wir der Sache nicht weiter nachgehen können.

Das besagte Schloss am Lieferanteneingang lassen wir überprüfen.

Mit freundlichen Grüßen

Ihr GGH Kundenservice

Unsere Antwort an die GGH:

vielen Dank für Ihren freundlichen Statusbericht bezüglich der Kühlvitrine in dem von Ihnen vermieteten Objekt. Ich finde es jedoch befremdlich, dass Sie hierfür zwei Monate und zahlreiche Erinnerungen benötigt haben. Wir haben Ihnen auf Ihre Schreiben immer umgehend geantwortet und erwarten ein solches Verhalten auch von Ihnen.
Da Sie in Ihrer Mail nicht auf dem Inhalt unseres Schreibens eingegangen sind, muss ich davon ausgehen, dass Sie dessen Inhalt nach so langer Zeit schon wieder vergessen haben. Ich habe Ihnen deshalb zur Auffrischung Ihrer Erinnerung unser Schreiben vom
11. 8 in die Mail unten eingefügt.
Wir haben Sie in unserer Mail vom 13.7. zum wiederholten mal darauf hingewiesen, dass die Kühlvitrine noch nie einwandfrei funktioniert hat: “Wir möchten darauf hinweisen, dass wir die Kosten für die versuchte Herstellung des Erstbetriebszustands durch die oben 
genannten Firmen entgegen Absprachen mit Ihrer Seite selbst getragen haben. Leider gelang es nie, eine stabile Funktion der Vitrine zu erreichen.“ Es kann hier also nicht von einer Instandsetzung die Rede sein.
Es erschließt sich uns auch nicht, warum Sie bei neuen Geräten, die nicht mal 2 Jahre in Betrieb sind, keine Gewährleistung gegenüber dem Verkäufer geltend machen können, zumal die erste Meldung eines Defekts bereits im Eröffnungsjahr 2018 ergangen ist.
Abschliessend möchte Sie darauf hinweisen, dass wir Ihnen seit Mai die folgenden
Ausfälle zur Kenntnis gebracht haben:
  • Eine defekte Armatur
  • Ein defektes Türschloss am Lastenfahrstuhl
  • Ein defekter Gastroschirm (mit 5 Jahren Herstellergarantie) im Aussenbereich
  • Eine defekte Kühlvitrine
  • Eine defekte Fritteuse.
Sie haben bis zum heutigen Zeitpunkt kein einziges dieser Probleme behoben. Jedes dieser Probleme beeinträchtigt den Betrieb des Restaurants erheblich, weshalb Sie durch Ihre Inaktivität die Behebung durch uns erzwingen. Es fällt mir sehr schwer, 
hier kein Muster in Ihrer Geschäftspraxis zu erkennen.
Aufgrund des asymmetrischen Kräfteverhältnis zwischen Ihnen und uns werden wir auch dieses Schreiben der Öffentlichkeit in unserem Blog zur Kenntnis bringen.
Mit freundlichen Gruessen,
Ihre Anke Heines.

Die Original-Mail vom 11. August an die GGH

 Date: August 11, 2020 at 7:17:15 PM GMT+2
 To: Kundenservice <kundenservice@ggh-heidelberg.de>
Sehr geehrter Kundenservice, Vielen Dank für die zeitnahe Rückmeldung.
Das Problem der Vitrine besteht darin, dass sie bei höheren Temperaturen nicht kühlt, sondern den Betrieb gänzlich einstellt. Das Aggregat spring kurz an und stoppt dann sofort. Dieses haben wir Ihnen in zahlreichen Anschreiben auch so mitgeteilt.
Da wir Ihnen alle Rechnungen für die nach Ihrer Aufforderung bestellten Firmen zur Begleichung zugestellt haben, liegen Ihnen die vollständigen Unterlagen seid längerer Zeit vor. Entgegen Ihrer Zusicherung haben sie diese dann aber nicht beglichen, weshalb wir diese letztendlich zur Vermeidung eines Inkasso-Verfahren bezahlt haben. .
Ich würde Sie daher bitten, diese Informationen aus Ihren Unterlagen zu entnehmen.
Wir haben Ihnen den diesjährigen Sommerausfall der Vitrine im Mai zum ersten Mal angezeigt und sind nun im August. Sie verstehen sicherlich, dass der daraus resultierende wirtschaftliche Schaden von Ihnen zu tragen ist.
Mit freundlichen Gruessen,
…..

Irgendwie wie David und Goliath

Das Ganze hat zwar einen gewissen Unterhaltungswert, ist aber tieftraurig. Die GGH ist ein Unternehmen der Stadt Heidelberg, das daher im Interesse der Bürger der Stadt agieren sollte.
Während die gesamte Politik versucht, kleinen Unternehmen das Überleben in der Corona-Krise zu ermöglichen, gewinne ich hier den Eindruck, dass die GGH im Namen der Stadt Heidelberg genau in die andere Richtung arbeitet. 
Selbst zu konstruktiven Gesprächen ist es niemals gekommen – ein gesellschaftliches Armutszeugnis.
Mir ist komplett unverständlich, warum die Stadt Heidelberg Ihrer Aufsichtspflicht nicht nachkommt. Die GGH hat sich immerhin nach 2 Monaten gemeldet, ein Vertreter der Stadt Heidelberg bis heute nicht. Das finde ich wirklich beschämend.
Eure Anke

Die Überraschung des Tages: Heute mal wieder ohne Lieferantenzugang

So ein Gebäude zu verwalten, zu warten und funktionsfähig zu halten, ist schon eine echte Herausforderung. Manche scheinen dem mehr gewachsen, andere weniger.

Das Highlight des heutigen Tages, war ein nicht funktionierender Lieferanteneingang. Das kann durchaus mal vorkommen. Leider ist das keine Seltenheit und man muss wissen, dass unser Lager unter dem Restaurant echt klein ist.

Mein heutiges Anschreiben an die GGH:

Sehr geehrtes Serviceteam,

hiermit möchten wir Sie informieren, dass das Schloss am Lieferanteneingang am heutigen Tag Donnerstag 8.10.2020 bis zur frühen Mittagszeit nicht funktioniert hat, weshalb unser Lieferant am heutigen Morgen die Lieferung nicht ordnungsgemäß durchführen konnte. Unser Lieferant war daher gezwungen, die Lieferung unter dem Dach des Bürgerhauses abzustellen. 

Wir fordern Sie hiermit auf, den Zugang zum Lastenaufzug durch den Lieferanteneingang für unser Personal und unseren Lieferanten sicherzustellen. Für eventuelle Schäden an der gelieferten Ware werden wir in Zukunft Schadenersatz fordern. Wir würden Sie auch darum bitten sicherzustellen, dass unser Personal nicht durch Mitarbeiter des Stadtteilvereins wegen solcher, in Ihrer Verantwortung liegender Vorgänge beschimpft wird.

Außerdem möchten wir Sie wiederholt darauf hinweisen, dass auch die vorhergehende Lieferung aufgrund des damals nicht funktionierenden Lastenaufzugs nicht ordnungsgemäß durchgeführt werden und der Lieferant nicht die Lieferkisten und das Leergut abholen konnte. Aus diesem Grund sind wir nun gezwungen, diese Kisten mangels anderweitiger Abstellmöglichkeiten im Kellerflur zu lagern. Bitte klären Sie das mit dem Stadtteilverein schnellstmöglich ab und gewährleisten Sie in Zukunft ordnungsgemäße Lieferungen.

Im übrigen würde ich eine Rückmeldung bezüglich Ihrer Bemühungen um die Reparatur der Kühlvitrine begrüßen.

Wie immer verbleibe ich miit freundlichen Grüssen, 

Ihre Anke Heines

Wo ist der Ort für die ALGE?

Offenbar hat sich die Rolle der GGH in der Stadt Heidelberg komplett verselbstständigt.

Heute, Mi 7.10.2020 ist folgendes passiert: ein sehr netter Herr der Wirtschaftsförderung hat angerufen. Er habe gehört, dass wir eine neue Fläche für unser Restaurant suchen.

Ich war etwas verwundert, da der Herr ja auch zur Stadt Heidelberg gehört.

Meine Antwort war, dass wir bereits eine städtische Fläche haben, die an sich mit etwas Wohlwollen seitens der Stadt auch weiterhin die Heimat der ALGE sein könne.  Das Problem sehe ich gegenwärtig mehr in der nicht vorhandenen Zusammenarbeit mit der GGH.

In einer längeren Unterhaltung haben wir Folgendes herausgearbeitet:

Die GGH sei eigentlich historisch auf die Verwaltung von Wohnungen ausgerichtet.

Es käme immer mal wieder zu Beschwerden über die Arbeit der GGH (Anmerkung der Schreiberin: da muss man nur in die Google Bewertungen schauen).

Durch neue Nutzungskonzepte à la Arbeiten, Wohnen und Leben am gleichen Platz, vermietet die GGH zunehmend auch Gewerbeimmobilien.

Wenn dem wirklich so sei, besteht noch mehr Handlungsbedarf, ……….(der zweite Teil des Satzes fiel einer Unterlassungsabmahnung der GGH zum Opfer).

Die Wirtschaftsförderung hat keinen Einfluss auf die GGH, (Anmerkung der Schreiberin: langsam frage ich mich, wer eigentlich Einfluss hat); die Vermietung sei Sache der GGH.

Falls das Team der Wirtschaftsförderung etwas von einer passenden Fläche für uns hören sollte, werden sie uns informieren. Darauf sollten wir uns aber nicht verlassen, weil sie das nicht immer zuerst erfahren.

Am darauffolgenden Tag ging folgende Antwort per Mail an den sehr netten und sympathischen Mitarbeiter der Wirtschaftsförderung:

Lieber Herr XXX,

nochmals herzlichen Dank für das nette Gespräch am gestrigen Tage.
Da meine Probleme mit der GGH auf ein großes öffentliches Interesse gestoßen sind, habe ich unser Gespräch (ohne Nennung Ihres Namens) zusammen gefasst und in den Blog gestellt: https://alge.de/heidelberg/wo-ist-der-ort-fuer-die-alge/
Die Vorgehensweise der Akteure der Stadt Heidelberg scheint mir allerdings wenig zielführend: die Mitarbeiter verlieren alle Ihren Job, ein junger Mensch muss sein FÖJ aufgeben und es hörte sich für mich nicht so an, als könnten Sie als Vertreter der Wirtschaftsförderung der Stadt Heidelberg die Wirtschaftsbehinderung anderer Teile der Stadt Heidelberg helfen zu mildern.
Deshalb würde ich gern noch mal auf Ihr Angebot der Moderation zurückkommen: Um weitere gewerbliche Mieter vor ähnlichen Schicksalen zu bewahren, schlage ich einen öffentlich von Ihnen durchgeführten Moderationsprozess vor. Vielleicht gelingt es im Laufe des Prozesses zu klären, wer Einfluss auf das Eigenleben der GGH ausüben kann. In einer Demokratie sollte so etwas immer möglich sein.
Lieben Dank für kurze Rückmeldung, viele Grüße,
Anke Heines

 

Selbstorganisation in der ALGE

WIE WOLLEN WIR LEBEN ?

Die Aufforderung im letzten Schreiben  der GGH an uns, Personalanweisungen zu geben, zeigt einmal mehr, wie wenig Verständnis offensichtlich in der Welt für moderne Arbeitsweisen herrscht.

Wir nehmen das zum Anlass, euch eine Dokumentation des SWR vom vergangenen Jahr zu verlinken, in der auch kurz unsere ALGE vorkommt.

 

Selbstorganisation heißt übrigens nicht, dass bei uns immer alles ganz toll ist und ohne Stress zugeht. Auch wir haben unsere Probleme, aber wir tragen sie offen aus und lösen sie gemeinsam.

Viel Spaß beim Anschauen!

Unsere Reaktion auf das Schreiben der GGH

Im letzten Beitrag haben wir das Schreiben der GGH veröffentlicht. Da das Ganze auf so großes Interesse von vielen Seiten gestoßen ist, veröffentlichen wir hier unsere Antwort darauf:

Sehr geehrter GGH-Kundenservice,

vielen Dank für Ihr freundliches Schreiben. Ich begrüsse ausdrücklich, dass Sie sich der Bekämpfung der Covid 19-Pandemie verpflichtet fühlen. Wir sind daher sicher, dass Sie unsere Rückmeldung zum Anlass nehmen, diese weiter zu verbessern. Zu diesem Zweck habe ich Ihnen das Empfehlungsschreiben der Bundesregierung für infektionsschutzgerechtes Lüften beigefügt.
Zu 1: Das Öffnen der Tür ist eine Erfordernis des Infektionsschutzes und entspricht den Vorgaben der Bundesregierung und des Gesundheitsamtes. Ich bin mir sicher, dass es nicht Ihre Absicht ist, diesen Infektionsschutz nur auf unsere Gäste zu beschränken, dagegen unser Personal ausserhalb der Öffnungszeit einer erhöhten Infektionsgefahr auszusetzen. Der bemängelte Essengeruch ist auf die mangelhafte Entlüftung der Küche zurückzuführen. Mit Ihrem Schreiben bestätigen Sie diesen gravierenden Mangel, weshalb ich Sie auffordere, diesen schnellstmöglich abzustellen.
zu 2: Leider ist der erste Satz unverständlich. Wollen Sie hier sagen, dass unser Personal trotzt “diverser Hinweise” unseres Personals keine Masken auf dem Weg zur Toilette trägt? Also dass sich unser Personal zuerst selbst ermahnt und dann seine eigene Ermahnung ignoriert? Ich halte es als ein Zeichen elementarer Höflichkeit, dass man auf vernünftige, verständliche Weise miteinander kommuniziert; insbesondere wenn man Kritik äussert.
zu 3: Selbstverständlich weisen wir unsere Gäste auf das verpflichtende Tragen eines Mund-Nasenschutzes hin. Ich möchte Sie aber darauf hinweisen, dass das Treppenhaus des Bürgerhauses nicht Teil der Mietsache ist und daher auch nicht unserer Aufsichtspflicht unterliegt.
zu 4: Es ist in unserem eigenen Interesse, den Vorraum vor dem Lastenaufzug freizuhalten. Wir nehmen Ihren Hinweis gern zur Kenntnis.
zu 5: Sie verstehen sicherlich, dass eine derartig allgemeine Aussage schwer zu bewerten ist. Der Lastenaufzug wird sowohl für zahlreiche Lieferungen des Bürgerhauses als auch zweiwöchentlich eigenständig von unserem Lieferanten genutzt. Bitte seien Sie doch so freundlich und teilen uns mit, zu welchem Zeitpunkt welcher Lieferant mit welchem Gegenstand den Zugang zum Lastenaufzug versperrt haben soll, damit wir im Fall eines berechtigten Fehlverhaltens mit unserem Lieferanten das Gespräch suchen können. Leider ist es unseren Lieferanten schon häufiger nicht möglich gewesen, die Lieferung aufgrund von Funktionsstörungen des Aufzugs durchzuführen. Die Meldung von Funktionsstörungen erfolgt von unserer Seite generell zeitnah, die Behebung von Störungen dagegen nur nach mehreren Erinnerungen und Ermahnungen. Ich möchte Sie daher bitten, Ihrer Pflicht zur Behebung solcher Probleme zeitnah nachzukommen.

Abschliessend möchte ich Sie auffordern, in künftigen Schreiben von der Forderung nach Personalanweisungen an mich abzusehen, da dies eine nicht statthafte Einmischung in meine Betriebsführung darstellt. Ausserdem möchten wir Sie nochmals an die seit Mai ausstehende Reparatur der Kühlvitrine erinnern.

Mit freundlichen Grüssen,
Anke Heines

Das Team der ALGE verabschiedet sich

Eine Erfolgsgeschichte mit wenig Unterstützung

Vor gut zwei Jahren sind wir als selbstorganisiertes Team für die ALGE an den Start gegangen. Es war ein Projekt, das aus dem Herzen kam:  Heidelberg sollte einen Ort für gute Ernährung bekommen – gesund, klimaverträglich und ohne Tierleid.  Es war ist klar, dass das nur rein pflanzlich geht.

Mit viel Engagement haben wir die ALGE aufgebaut und weiter entwickelt. Auf Basis guter Lebensmittel, nach Möglichkeit Bio, regional, saisonal und ethisch korrekt sollte es sein. Wir haben unsere Lieferanten gefunden und sehr gute Partnerschaften entwickelt.

Der Anfang war hart, inmitten von Großbaustellen haben sich kaum Gäste in die ALGE verirrt. Wir haben weiter gemacht und es kamen immer mehr und mehr. Die ALGE wurde zu einem beliebten Anlaufpunkt, für viele Menschen. Die meisten Menschen, die kommen, schätzen die hohe Qualität unseres Essens, dass alles frisch zubereitet wird und schmeckt. Fast niemandem fehlen tierische Produkte.

Es kommen viele Menschen  aus der Nachbarschaft, der Region, aber auch sehr viele Touristen. Nicht Wenige wünschen sich daraufhin eine ALGE auch bei sich zuhause.

Das Gebäude, in dem sich unser Restaurant befindet, wird uns von der Stadt Heidelberg über die städtische Wohnungsbaugesellschaft GGH vermietet.

Wer seit Juni die ALGE besucht hat, dem ist vermutlich die nicht funktionierende Kühltheke, in der wir sonst unsere Desserts und hausgemachten Eistees präsentieren, aufgefallen.

Nicht, dass die Zeiten momentan für Restaurantbetriebe herausfordernd sind, wird der gesamte Zustand durch ausbleibenden Reparaturen seitens des Vermieters stark erschwert.

Am 14.9. haben wir deshalb folgendes Schreiben an

  • den Oberbürgermeister der Stadt Heidelberg Dr. Würzner
  • das Liegenschaftsamt
  • das Umweltamt
  • die Wirtschaftsförderung der Stadt Heidelberg
  • die im Gemeinderat vertretenen Fraktionen

mit folgendem Anschreiben gesendet:

Sehr geehrter Herr Dr. Wuerzner,

seit Juni 2018 betreibe ich mit grossen persönlichen und finanziellen Engagement in der Bahnstadt das einzige vegane Restaurant in Heidelberg. Wie Sie der Webseite www.alge.de/heidelberg entnehmen können, handelt es sich dabei um ein persönliches Anliegen und einem Beitrag zum Klimaschutz. Das Objekt im Herzen der Bahnstadt im Bürgerzentrum B3 wird von der GGH im Auftrag der Stadt Heidelberg an mich vermietet.
Leider haben sich in den letzten Monaten die Probleme mit der GGH (beispielhafte Kommunikation anhängend) derartig verschärft, dass der Fortbestand der ALGE Heidelberg, welche von den Bürgern gut angenommen wird, akut gefährdet ist. Aus diesem Grund wende ich mich mit der Bitte um Unterstützung an Sie.
Es mir wichtig klarzustellen, dass es sich hier nicht um eine einfache Beschwerde über eine stadteigene Firma handelt, sondern das ich die Konflikte mit der GGH für systemisch halte, welche das Überleben zahlreicher kleiner Gewerbebetriebe gefährdet. Aus diesem Grund habe ich das Schreiben an weitere politische Entscheidungsträger sowie an die entsprechenden Referate der Stadt weitergeleitet.
Leider ist es mir bisher nicht gelungen, den für dieses Projekt verantwortlichen städtischen Ansprechpartner ausfindig zu machen. Hierbei wäre ich für Ihre Unterstützung sehr dankbar.
Über eine Eingangsbestätigung wuerde ich mich sehr freuen.
In der Hoffnung auf Ihre Unterstützung verbleibe ich
Ihre Anke Heines
Hier ist der Anhang zur Mail, der benannte Schriftverkehr mit der GGH kann bei Interesse gern zur Verfügung gestellt werden, wird hier nicht verlinkt, um keine Mailadressen preis zu geben:

Die Vision für eine klimafreundliche Stadt HD

Es kam zwar keine Eingangsbestätigung, aber nach ca. 10 Tagen haben wir uns durch Anruf telefonisch bestätigen lassen, dass das Schreiben eingegangen ist.

Gerade hinsichtlich der öffentlichen Aussagen unseres Oberbürgermeisters sind wir sehr enttäuscht über das Desinteresse am wirtschaftlichen Überleben kleiner Betriebe mit ökologischem Engagement. Wie Erich Kästner in seiner Lyrischen Hausapotheke schon sagte: “Es gibt nichts Gutes, außer: man tut es!”.

Bis zum gestrigen Tag gab es gar keine Reaktion, gestern erhielten wir von der GGH folgende Email, die natürlich in keinem Bezug zum Schreiben  steht, aber auch interessant ist:

Sehr geehrte Frau Heines,

vom Stadtteilverein erhielten wir Beschwerden über einige Unstimmigkeiten in Hinsicht auf die Nutzung der Allgemeinflächen im Bürgerhaus. Wir geben diese an Sie weiter und bitten Ihr Personal entsprechend anzuweisen, damit eine reibungslose Nutzung für alle Mieter/Nutzer möglich ist.

  1. Die Tür zwischen Ihrem Restaurant und dem Bürgerhaus (Foyer Erdgeschoss) würde regelmäßig (nahezu täglich) bereits vor den Öffnungszeiten geöffnet und offen stehen gelassen werden. Dies führt zu einer Geruchsentwicklung (Essensgerüchen) im gesamten Bürgerhaus, insbesondere nach oben Richtung Foyer im Obergeschoss und Bürgersaal. Derartige Gerüche beeinträchtigen die Nutzung des Bürgersaals und des Foyers im Obergeschoss.

Anmerkung der ALGE:  Richtig, die Tür steht offen, sobald Mitarbeiter im Restaurant sind, da wir uns an die Empfehlung der Bundesregierung für  infektionsschutzgerechtes Lüften halten. Selbiges würden wir dringend dem Stadtteilverein zur Lüftung des Bürgerhauses empfehlen

  1. Die Maskenpflicht würde trotz diverser Hinweise von Ihrem Personal im Bürgerhaus auf dem Weg zu den Toiletten im Obergeschoss nicht eingehalten.

An dieser Stelle auch der Hinweis, dass Ihr Personal bitte das eigens dafür vorgesehene Personal-WC im Untergeschoss nutzen sollte.

Anmerkung der ALGE:  Wir haben ein eigenes Hygienekonzept für die ALGE. Unser “Personal” hat eine Einweisung in die Corona-Maßnahmen erhalten, ist bestens informiert und bemüht sich sehr um die Einhaltung. Wir führen im Restaurant sehr viele zusätzliche Schutzmaßnahmen durch, 

  1. Analog dazu würden auch Ihre Gäste keinen Mund-Nasen-Schutz auf dem Weg zu den Toiletten im Obergeschoss tragen. Auch hierauf wurden Sie von den Mitarbeitern des Bürgerhauses/Stadtteilvereins bereits hingewiesen.

Über die Maskenpflicht im Bürgerhaus für Personal und Gäste wurden Sie hingewiesen. Seit Wiedereröffnung befindet sich ebenfalls ein entsprechender Hinweis an der Glaswand zwischen Ihrer Einheit und dem Bürgerhaus.

Der gleiche Hinweis sowie weitere Corona-bedingte Regeln wurden ebenfalls in allen Toiletten sichtbar angebracht.

Anmerkung der ALGE: Das haben Sie alles sehr richtig wiedergegeben. Überall sind die entsprechenden Hinweise angebracht, wir sorgen für die Durchsetzung der Maßnahmen im Restaurant. Für die Durchsetzung der Maßnahmen im Bürgerhaus ist der Mieter des Bürgerhauses oder die Stadt zuständig. 

  1. Der Vorraum zum Lastenaufzug wäre nahezu täglich mit Gegenständen aus Ihrem Restaurant (Rollwagen, Leergutkisten, Sicherungsleinen für die Außenbestuhlung, Reiskocher, Kartons, diverse Essensbehälter) vollgestellt. Hinweise an Ihr Personal, dass dieser Bereich freigehalten werden muss und nicht als Lagerfläche für Ihre Einheit dient, wären bereits erfolgt, bleiben jedoch unbeachtet.

Anmerkung der ALGE:  Vom Restaurant gibt es einen direkten Zugang zum Lastenaufzug und im Sinne der Energieersparnis werden dort häufig mehrere Dinge gesammelt, bis sich eine Fahrt lohnt. Dieser Bereich ist nicht für Besucher des Bürgerhauses zugänglich und außerdem kein Durchgangsbereich.  Es ist nicht einzusehen, wegen des Transport jedes noch so kleinen Einzelteils separat Energie für den Fahrstuhl zu verschwenden. 

  1. Häufig versperren Ihre Lieferanten den Lastenaufzug mittels Gegenständen. Dies entspricht einer unsachgemäßen Nutzung und versetzt den Aufzug in eine Störung oder setzt diesen außer Betrieb. Dies ist bitte zu unterlassen, um Schäden und Störungen zu vermeiden.

Anmerkung der ALGE: Diese Behauptung ist höchstinteressant. Die meisten Nutzer des Lastenaufzugs, die den Lieferanteneingang benutzen, sind Mieter des Stadtteilvereins, der hauptsächlich die Flächen für Veranstaltungen und Feierlichkeiten vermietet. Der einzige Lieferant der ALGE, der den Lastenaufzug eigenständig benutzt ist der zweiwöchentlich anliefernde Bio-Großhandel. Es ist schwer vorstellbar, dass der Fahrer dieses Unternehmens den Aufzug mittels Gegenständen blockieren soll? Darüber wüssten wir gern mehr. Der Fahrer hat eher das Problem, dass der Lastenaufzug häufiger gar nicht funktioniert, was in jüngster Vergangenheit wiederholt vorkam.

Mit freundlichen Grüßen

Ihr GGH Kundenservice

An alle Freunde der ALGE: Es tut uns im Herzen weh, wir sind angetreten, pflanzlichen Genuss in die Welt zu tragen. In Zeiten mit großen Pandemie-Herausforderungen sind wir auf Unterstützung und Wohlwollen  unseres Vermieters insbesondere für die bevorstehenden Wintermonate angewiesen.

Explizit sind wir nicht angetreten, um bürokratische Kleinkriege zu führen. Dafür ist uns die Zeit zu schade. Auch wenn uns klar ist, dass Heidelberg damit ein wichtiger Ort verloren geht, hat dies zu unserer Entscheidung geführt, die ALGE nicht weiter zu betreiben. Wir nutzen die von der Stadt/GGH angebotene Gelegenheit, den Mietvertrag zum 31.10.2020 aufzuheben.

Wir danken allen für die Treue, das viele Lob, die vielen netten Besuche und das viele Wohlwollen, was ihr uns immer wieder entgegen gebracht habt.

Wir nutzen den Monat Oktober für einige tolle Aktionen, wie den Abschiedsbrunch und ein großes Abscheidest mit befreundeten Vereinen und Initiativen und schließen in der letzen Oktoberwoche unsere Türen. Schaut auf unseren Instagram und Facebook Seiten für aktuelle Informationen dazu.

PS: Unserer Mission: rein pflanzliche Ernährung in die Welt zu tragen, bleiben wir natürlich treu. Es wird Neues entstehen, wir halten Euch auf dem Laufenden!

Euer ALGE Team

Mit dem Herz nach Heidelberg – in die ALGE

Heidelberg ist immer eine Reise wert und angeblich wurden dort schon viele Herzen verloren …

Viele Gäste kommen von außerhalb zu uns, zum einen, wenn sie auf der Durchreise sind:. Die ALGE ist von der Autobahn aus gut erreichbar und wird gern als Stop für eine erholsame Pause mit einem guten Essen genutzt.

Zum anderen, weil sie Urlaub in der Stadt machen und auf der Suche nach einem guten und gesunden, frisch zubereiteten Essen sind. Vielen ist auch unser Anspruch regional und saisonal zu kochen ein Anliegen. So finden viele Vegetarier, Veganer und Menschen, die glutenfrei essen, ihren Weg zu uns. Im Sommer lädt unsere Terrasse zum Verweilen ein.

Über einen neuen Vorschlag freuen wir uns besonders. Mietet ein Ferienhaus und schaut in der ALGE vorbei. Toll ist auch, dass unser Lieferant die Brauerei zum Klosterhof Einzug in die Empfehlungen für einen Heidelberg-Besuch gefunden hat. Das passende Bier dazu könnt ihr gleich in der ALGE genießen.

Schaut selbst, was sonst noch auf dem Programm steht: https://www.campaya.de/Deutschland/Baden-Württemberg/aktivitaten-und-sehenswurdigkeiten-heidelberg.a

Frisch aus der Region auf den Teller – Spargel- und Melonenhof Gieser

Die ALGE Heidelberg hat sich zum Ziel gesetzt, rein pflanzlichen Genuss, verbunden mit einem herzlichen Service in die Welt zu tragen.

Alles wird dafür frisch bei uns im Haus zubereitet. Convenience Food werdet ihr nicht finden, alle unsere Speisen sind frei von Industriezucker, Weissmehlen, Gluten, Soja und sonstigen Zusatzstoffen.

Nicht umsonst steht ALGE für “Alle Lieben Gesundes Essen”. Der Name ist Programm und danach wählen wir unsere Lieferanten sorgfältig aus.

Unser Hoflieferant für frisches Obst und Gemüse ist der Obst- und Spargelhof Gieser in Oftersheim.

Regional, frisch und gut – so kurz können wir zusammenfassen, was uns unser Hof- und Hauslieferant liefert. Der Hof wirtschaftet nach Bio-Standards und wir bekommen das ganze Jahr über, was gerade Saison hat.  Danach richten wir unsere Speisekarte aus.

Hinter der gleichbleibend hohen Qualität und dem guten Geschmack stehen kurze Lieferwege, aber vor allem auch ein schonender Umgang mit der Natur und fachgerechte Anbaumethoden. Es steckt viel Liebe und Arbeit in diesen Lebensmitteln – das schmeckt man!

Im Hofladen findet ein Verkauf direkt an Endverbraucher statt.

Wir freuen uns auf euch in der ALGE – ab 19.5.2020 wieder Restaurantbetrieb

Die Corona-Verordnung des Landes Baden Württemberg erlaubt, dass ab 18.5 wieder im Restaurant gegessen werden darf. Wir freuen uns, euch als Gäste in der ALGE Heidelberg zu begrüßen.

 

Verbunden mit der Wiedereröffnung sind für uns staatliche Auflagen. Wir glauben, dass wir das gemeinsam gut meistern werden.  Wir werden alles daran legen, um unserer Mission, euch einen gesunden pflanzlichen Genuss zu bescheren, gerecht zu werden. Wir möchten, dass ihr euch trotz der erschwerten Bedingungen bei uns wohl fühlt.

Ihr könnt uns helfen indem ihr:

  • im Vorfeld euren Tisch reserviert, damit der Besuch möglichst koordiniert und reibungslos verläuft. Beachtet bitte, dass Reservierungen für Gruppen nur möglich sind, wenn es sich um Personen aus dem Kreis der Angehörigen des eigenen, sowie eines weiteren Haushalts handelt.

 

  • Haltet bitte soweit möglich immer einen Mindestabstand von 1,5 Metern zu allen Anwesenden ein.

 

  • Es ist ein Tischabstand von mindestens 1,5 Metern zueinander vorgeschrieben. Die meisten Tische bei uns weisen einen  größeren Abstand zueinander auf. Achtet aber bitte auch auf den Verkehrswegen (Eingangsbereich, Treppen, Türen, und Toiletten) auf den Mindestabstand. Wir empfehlen euch, bei Verlassen des Tischs euren Mund-Nasen-Schutz zu tragen. Es könnte sein, dass sich zeitgleich mit euch noch ein weiterer Gast im Restaurant bewegt und der Mindestabstand dadurch in dem Moment nicht sichergestellt werden kann. Das gemeinsame Sitzen mehrerer Gäste an einem Tisch (ohne 1,5 Meter Abstand) ist nur für Gäste möglich, denen der Kontakt untereinander erlaubt ist. Das sind nur die Personen aus dem Kreis der Angehörigen des eigenen, sowie eines weiteren Haushalts. Der Begriff „Familie“ ist gleichbedeutend mit dem Begriff „Haushalt“ zu verstehen, es kommt hier nicht auf den Verwandtschaftsgrad, sondern auf das Zusammenwohnen an. Die Personenzahl bei Angehörigen eines Haushalts bzw. Familien spielt keine Rolle.

 

  • Bitte nutzt  die von uns zur Verfügung gestellten Möglichkeiten, euch die Hände mit Seife zu waschen. Wir stellen zusätzlich Desinfektionsmittel zur Verfügung, denken aber, dass es für Umwelt und Haut besser ist, auf der Toilette die Hände mit Seife zu waschen.

 

  • Aufgrund der Abstandsregelungen ist ein Besuch nur mit zugewiesenem Sitzplatz möglich. Bitte lasst euch vom ALGE Team an euren Tisch begleiten.

 

  • Bitte vermeidet Körperkontakte und verzichtet insbesondere auf Händeschütteln und Umarmungen.

 

  • Bitte gebt die geforderten Kontaktdaten (Name, Datum und Uhrzeit des Besuchs, sowie Kontaktmöglichkeit (z.B. Mail oder Telefon)) zur Nachverfolgung möglicher Infektionen an. Die Datenlöschung erfolgt nach 4 Wochen. Es müssen pro am Tisch sitzenden Haushalt einmal Kontaktdaten abgegeben  werden. Ihr seid nicht zur Abgabe der Kontaktdaten verpflichtet. Falls Ihr keine Kontaktdaten abgeben möchtet, dürfen wir euch nicht bedienen, dann wird nur Take-Away möglich sein.

 

  • Wir müssen den Kontakt und die Kommunikation mit den Gästen auf das Mindestmaß reduzieren, bitte betrachtet das nicht als Unfreundlichkeit. Selbstverständlich stehen wir für alle eure Fragen zur Verfügung.

 

  • Bitte nutzt die Möglichkeit der bargeldlosen Bezahlung, am besten tischweise. Falls Ihr bar zahlen wollt, geht das nur über eine speziell dafür vorgesehene Ablagefläche.

 

  • Wir sind verpflichtet, im Gästebereich für eine angemessene und regelmäßige Reinigung der Flächen und Gegenstände (Tischflächen, Armlehnen, Türgriffe etc.) zu sorgen. Wundert euch also nicht, wenn dauernd geputzt wird.

 

  • Wir haben eine große Terrasse,  auf der es kein Problem ist, großzügige Abstände einzuhalten. In geschlossenen Räumen ist  das Infektionsrisiko höher, da es weniger Luftaustausch gibt und ausgeatmete Aerosole – also feinste Tröpfchen – länger in der Luft stehen und sich auf Oberflächen niederschlagen können.  Wir sind angehalten alle gegebenen Möglichkeiten der Durchlüftung der Räumlichkeiten zu nutzen. Wer empfindlich gegen Zugluft ist, sollte sich einen Schal oder ähnliches mitbringen, um sich zu schützen.

Das ist für uns alle nicht leicht, aber wir sind uns sicher,  dass wir gemeinsam das Beste draus machen.

Kommt vorbei, wir freuen uns auf euch!!!!

Euer ALGE Team

Es geht weiter – Back von Down Under

Da viele nachgefragt haben, ein kurzes Update:

Lotte und Anke sind wieder in Heidelberg.

Am 16.5. findet ein Chat und Eat mit Vegan in Heidelberg statt, in dem die beiden Fragen zu ihrem Aufenthalt und der abenteuerlichen Rückreise berichten.

Natürlich wird es auch um vegane Ernährung in Australien gehen und wie man einen Sukkulentensalat zubereitet. Schaltet euch mit rein, die Einladung ist auf der Facebookseite von Vegan in Heidelberg.

Kleine kulinarische Reise

Hier kommen die neusten Geschichten zur Nach-Osterwoche.

Während die Corona-Pandemie die Welt im Griff hat, versuchen wir alle das Beste daraus zu machen, um auch zukünftig unseren Beitrag zu leisten.

Dem gesamten ALGE Team ist es ein echt großes Anliegen, die Welt durch die Möglichkeit von rein pflanzlichem Genuss ein Stück besser zu machen.

In unseren Augen zahlt jeder Teller, jedes abgeholte Gericht, jedes gelieferte Essen ein, auf die Gesundheit des Genießenden, auf das Klima und auf unseren Umgang mit Tieren. Deshalb sind wir weiterhin für euch da!

Begeistert sind wir von dem vielen positiven Feedback, vom Zuspruch, von den Aufmunterungen durch euch. Wie oft haben wir in den letzten Tagen gehört: “Toll, danke, haltet unbedingt durch”.

Der Dank gilt euch, durch eure Abholung von Essen, eure Bestellungen macht ihr es möglich!

Wir arbeiten immer noch verteilt. Anke befindet sich nach wie vor in Australien und beschäftigt sich mit Anträgen und Marketing, damit auch jeder erfährt, dass wir einen Lieferservice haben.

Hier ein paar kulinarische Impressionen vom Osterfest in Australien:

Zitronengrassuppe aus frischem Zitronengras mit Koriander
Der fertige Sukkulentensalat: mit Avocado, Tomate und Gurke und einer frischen Limetten-Vinaigrette
Ein saftiger Möhrenkuchen mit Schokostücken und Cashew-Creme-Topping

Auch ein paar Impressionen vom Osterspaziergang am anderen Ende der Welt wollen wir euch nicht vorenthalten: