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	<title>Interviews &#8211; ALGE &#8211; Alle lieben gesundes Essen</title>
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	<title>Interviews &#8211; ALGE &#8211; Alle lieben gesundes Essen</title>
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		<title>Alge unverpackt – ein spannendes Konzept</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Alge]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 17 Oct 2023 06:48:15 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Blog]]></category>
		<category><![CDATA[Interviews]]></category>
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					<description><![CDATA[Unverpackt-Läden boomen! Die neuen verpackungsfreien Läden ermöglichen einen müllfreien Einkauf und bieten Verpackungslösungen, die nachhaltig und wiederverwendbar sind – sehr zum Nutzen der Umwelt. Die Anzahl der Unverpackt-Läden steigt stetig. Was im Jahr 2014 mit einzelnen Läden begann, ist mittlerweile auf über 100 Läden angewachsen. Und das Schöne: Eine Alge ist auch dabei! In Weilheim [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Unverpackt-Läden boomen! Die neuen verpackungsfreien Läden ermöglichen einen müllfreien Einkauf und bieten Verpackungslösungen, die nachhaltig und wiederverwendbar sind – sehr zum Nutzen der Umwelt. Die Anzahl der Unverpackt-Läden steigt stetig. Was im Jahr 2014 mit einzelnen Läden begann, ist mittlerweile auf über 100 Läden angewachsen.</p>
<p>Und das Schöne: Eine Alge ist auch dabei! In Weilheim eröffnet im September die Alge von Andrea Lechner und Daniela Arlt. Großartige Unterstützung bekamen die beiden Gründerinnen von der Meeresbiologin Beatrix Höcker, Inhaberin der Firma Ocean‘s Flavour (Vertrieb von Meeresalgen) und Dr. John Switzer, der eine Klinik am Starnberger See betreibt.</p>
<p>Auch Anna Meßmer, die bereits einen Unverpackt-Laden namens „Ois Ohne” in Bad Tölz betreibt, stand dem Duo mit vielen Tipps und Informationen zur Seite.</p>
<h3>Vermeidung von Verpackungsmüll</h3>
<p>Das Konzept des verpackungsfreien Einkaufs zielt auf eine nach haltige Entwicklung ab. Aus diesem Grund wird bei der Wahl des Sortiments auch auf biologisch, saisonale und regionale Standards gesetzt. Diese Auswahlkriterien passen natürlich ideal ins Alge-Konzept. Ist doch eine 100-prozentige ökologische Gesamtausrichtung erforderlich, um ein Alge-Restaurant oder Café<br />
zu betreiben.</p>
<p>Für die Aufbewahrung der Lebensmittel im Laden werden unterschiedliche Systeme genutzt. Trockenware wie Getreide, Hülsenfrüche, Nudeln, Nüsse und anderes werden in Glassilos aufbewahrt, Mehle, Salz etc. in verschließbaren Behältern, Gewürze und Kräuter in Aromadosen. Für Läden ohne Verpackung gelten die gleichen Hygienevorschriften wie für den normalen Lebensmittelhandel. Somit ist ein Einkauf hygienisch unbedenklich und einfach. Außerdem gibt es Körperpflegeprodukte wie Seifen, Shampoos und Zahnpflege, Hygieneartikel für das Bade<br />
zimmer und die Küche zum Abfüllen. Leere mitgebrachte Gefäße werden gewogen und das Gewicht notiert. Dann erfolgt die Abfüllung des Produktes, die auch selber durchgeführt werden<br />
kann. Nachdem der Behälter erneut gewogen wurde, wird das Leergewicht von dem Gesamtgewicht abgezogen.</p>
<p>Eine einfache und geniale Angelegenheit, die kinderleicht durchzuführen ist. Doch wie kam es dazu, dass zwei Bayerinnen vegan wurden und die Idee des Unverpackt-Ladens in die Tat umsetzen? Die beiden Gründerinnen berichten:</p>
<h3>Schmerzfrei durch Verzicht auf Tierprodukte</h3>
<p><strong>Andrea:</strong> Meine große Veränderung kam 2015 durch den Dokumentarfilm „Gabel statt Skalpell“, in dem es um den Zusammenhang zwischen einer pflanzlichen Ernährung und deren positiver Auswirkung auf die Gesundheit geht. Ich hatte schon als Jugendliche große Probleme durch die Fehlstellung der Gelenke in der Hüfte. Ich bin 1,83 groß und kräftig und durch körperlich anstrengende Arbeiten immer unter Belastung. Diäten, Krankengymnastik und Medikamente haben mich bis 2015 ständig begleitet. Zwei Wochen nachdem ich den Film gesehen hatte, machte ich den Kühlschrank auf und konnte die tierischen Produkte wie meinen geliebten Joghurt nicht mehr essen. Bis dahin nahm ich bis zu sechs Schmerztabletten pro Tag. Der Erfolg der Umstellung war bombastisch. Schon nach ein paar Tagen fiel es mir wie Schuppen von den Augen: ich hatte keine einzige Tablette mehr genommen und konnte mich schon morgens nahezu schmerzfrei bewegen.</p>
<p>Diese Erfahrung spornte mich an, zu Hause in meiner Küche täglich experimentierfreudig neue Speisen, selbst zubereitet, auf den Tisch zu bringen. So bin ich in das Thema hineingewachsen. Von da an wurde ich immer sensibler für die Zusammenhänge der Ernährung mit unseren Nutztieren, der Natur und Umwelt. Schritt für Schritt suchte ich nach Möglichkeiten, sorgsamer mit Ressourcen umzugehen, die sorglose Verschwendung in unserer Gesellschaft machte mir immer mehr zu schaffen. So entstand vorsichtig die Idee, eine Möglichkeit zu schaffen, für mich und andere bewusste Menschen verpackungsfrei einkaufen zu können.</p>
<h3>Ernährung als Basis für die Gesundheit</h3>
<p><strong>Daniela:</strong> Mit dem Thema Ernährung beschäftige ich mich bereits seit über 20 Jahre. Ich war als Jugendliche übergewichtig, leide seitdem an Schuppenflechte und meine beiden Kinder sind mit einer Milchunverträglichkeit auf die Welt gekommen. Im Laufe der Zeit wurde mir immer mehr bewusst, dass man mit einer gesünderen Ernährungs- und Lebensweise viel zu seiner Gesundheit beitragen kann. Damals habe ich begonnen, immer weniger Fleisch zu essen, Milchprodukte zu reduzieren und auf eine vollwertige Ernährung umzustellen, was mich und meine Kinder einen großen Schritt weiter gebracht hat. Da ich neben meiner Tätigkeit als kaufmännische Angestellte immer schon naturheilkundlich interessiert war, habe ich mich 2009 entschieden, die Heilpraktikerausbildung zu beginnen, die ich dann 2012 erfolgreich abgeschlossen habe. Danach war für mich klar, eine Ernährungsausbildung zu absolvieren und so wuchs ich immer mehr in die Thematik hinein und erkannte, dass die Ernährung<br />
die Basis für unsere Gesundheit ist. Von da an habe ich aufgehört, Lebensmittel mit Zucker zu essen, ließ jegliche Art von verarbeiteten Lebensmitteln weg, aß nur noch sehr wenig Milchprodukte und Fleisch war überhaupt kein Thema mehr. Stattdessen habe<br />
ich viel Obst, Gemüse, Salat und Vollkornprodukte gegessen. Gesundheitlich ging es mir immer besser, aber ich war noch nicht zufrieden. Am 1. Januar 2018 beschloss ich, mich für drei Monate vollwertig vegan mit einem hohen Rohkostanteil zu ernähren.<br />
Und es ging mir so gut wie noch nie zu vor. So blieb ich dabei und je mehr ich mich mit pflanzlich vollwertiger Ernährung beschäftigte, um so intensiver beschäftigte ich mich automatisch mit ethischen und nachhaltigen Themen.</p>
<h3>Besser Leben ohne Plastik</h3>
<p>Im Laufe des letzten Jahres kamen die Themen Nachhaltigkeit und Müllvermeidung immer stärker in mein Bewusstsein. Es ist für mich schwer, mit anzusehen, wie wir Menschen immer mehr gegen unsere Natur arbeiten und somit den Lebensraum für<br />
Mensch und Tier zerstören. Ich stellte bereits vieles um, kaufte Lebensmittel und Non-Food-Artikel ohne Plastik, wo es möglich war, aber in einer Kleinstadt kommt man da schnell an seine Grenzen. Den letzten Anstoß gab mir im März 2019 ein Vortrag der Autorin Nadine Schubert über das Thema „Besser leben ohne Plastik“.</p>
<p>Sie hat mich sehr inspiriert und von da an ging mir der Gedanke eines eigenen „Unverpackt“-Ladens nicht mehr aus dem Kopf. Und das zusammen mit einem veganen pflanzlich-vollwertigen Bistro? Der Gedanke war für mich perfekt, da ich schon viele Jahre<br />
von einem Vollwert-Café träumte. Erst habe ich alleine mit einer Freundin vor mich hin gesponnen, bis eine glückliche, ja magische Fügung, mich im April 2019 mit Andrea zusammen gebracht hat. Wir haben in kürzester Zeit unsere Visionen verknüpft und umgesetzt. Seit dem geschehen unglaubliche Dinge. Wir werden von kreativen Menschen begleitet, deren Begeisterung uns noch mehr stärkt und Visionen wahr werden lässt. Zudem möchten wir einen Raum für Begegnungen, Austausch, Inspirationen, Kreativität und Menschlichkeit schaffen. Da wir gerne auch regionale Kleinstproduzenten und Hobbykünstler unterstützen möchten, bieten wir eine Fachvermietung an. Somit können kleine Biohofläden oder Künstler die beispielsweise Schmuck, Dekoration,<br />
selbstgemachte Aufstriche und Marmeladen oder anderes Kreative bei uns ausstellen und über uns verkaufen.</p>
<h3>Großartige Unterstützer der Alge Weilheim</h3>
<p>Die Alge-Initiative mit ihrem großen Kompetenzteam begleitet natürlich auch diese neue Alge in Weilheim. Die kostenfreie Beratung umfasst quasi alle Bereiche, die zur Neugründung und zum Betreiben einer Alge notwendig sind (Infos auf: www.alge.de).<br />
Da es sich in diesem Fall beim Unverpackt-Laden aber um mehr als ein Bistro handelt, sind alle dankbar, dass Beatrix Höcker und Dr. John Switzer die neue Alge in Weilheim aktiv unterstützen. Beiden Unterstützern sei hier nochmals herzlich gedankt. Die Meeresbiologin Beatrix Höcker aus Tutzing legt besonderen Wert auf Nachhaltigkeit, weshalb Ihr Ethos lautet:</p>
<p>„Wir sind davon überzeugt, dass Meeresalgen ein wichtiger Bestandteil unserer zukünftigen vollwertigen Ernährung sein werden. Die Erhaltung und Revitalisierung von Ökosystemen und ihren Bewohnern, die hochwertige Qualität der Algenprodukte und das faire Miteinander ist uns besonders wichtig. Wir haben uns zum Ziel gesetzt, dieses wertvolle Lebensmittel in bester Qualität, fair und partnerschaftlich gehandelt unseren Kunden schmackhaft zu machen“.<br />
Auf der Homepage www.oceans-flavour-meeresalgen.de finden sich leckere Meeresalgen-Rezepte und ein Meeresalgen-Blog.</p>
<p>Der Meeresalgen-Shop bietet eine Vielzahl von ökologischen Produkten. Dazu Beatrix Höcker: „Immer mehr Menschen wollen ihre Gesundheit durch eine ausgewogene, ökologisch und moralisch vertretbare Ernährung erhalten und verbessern. Meeresalgen<br />
bieten hierfür beste Voraussetzungen, denn sie enthalten eine Vielzahl von wertvollen Vitaminen und Mineralstoffen. So bereichern sie unseren ausgewogenen Speiseplan. Für ihr Wachstum rodet man keine Wälder und man benötigt weder Süßwasser,<br />
noch Kunstdünger oder Pestizide“.</p>
<p><strong>Dr. med. John Switzer stammt ursprünglich aus Oregon, USA, und leitet seit 25 Jahren eine Ayurveda-Klinik am Starnberger See. Die Klinik hat sich auf Reinigungskuren, Heilfasten und die Wildkräuter-Vitalkost-Therapie spezialisiert. Zudem ist Dr. Switzer ein vielbeachteter Buchautor und ökologisch sehr engagiert. Darum liegt ihm auch das Alge-Projekt sehr am Herzen. Hier folgt ein Gespräch mit dem Gründer der Alge-Initiative, Jürgen Gratze, bekannt durch die Schülerhilfe</strong><br />
<strong>und Dr. med. John Switzer:</strong></p>
<p><strong>Jürgen:</strong> Lieber John, seit einigen Jahren kennen wir uns. Wir beide haben immer den Wunsch geäußert, dass es schön und treffend wäre, wenn passend zu deiner naturnahen Heilung eine Alge in deiner Nähe wäre. Jetzt wird dieser Wunsch durch die „Alge unverpackt“ in Weilheim erfüllt. Wie fühlt sich das an?</p>
<p><strong>John:</strong> Auf die neue Alge in Weilheim freue ich mich besonders. Daniela und Andrea, die neuen Besitzer, teilen mit uns die Begeisterung für die Wildkräuter-Vitalkost. Beide Frauen haben unsere Wildkräuter-Vitalkost-Seminare, Kräuter-Wanderungen und Zu<br />
bereitungskurse hier in Feldafing am Starnberger See besucht Dr. John Switzer und genossen. Da beide eine hohe Wertschätzung für Rohkost und die heimischen Wildkräuter pflegen, bin ich auf ihre Produkte und Gerichte besonders gespannt. Solche Bistros sind wie kleine Oasen mitten in einer Wüste von Fastfood und fleischbetonten Restaurants – eine Möglichkeit zur Einkehr, zum Auftanken und zur Inspiration!</p>
<p><strong>Jürgen:</strong> Daniela und Andrea vereinen Nachhaltigkeit und gesundes veganes Essen in der „Alge unverpackt“. Was steht bei deiner Arbeit mit den Patienten im Vordergrund?</p>
<p><strong>John:</strong> Bei meiner Arbeit als Arzt für Ayurveda und Homöopathie steht die Vermittlung einer Wildkräuter-Vitalkost-Ernährungsweise im Vordergrund. Sie ist auch die Basis für die Durchführung der Gerson-Anti-Krebs-Therapie sowie unsere Ayurveda Panchakarma-Detox-Kuren, die wir seit fast 30 Jahren hier am Starnberger See durchführen. Die heimischen Wildkräuter liefern wichtige, heilkräftige Impulse für unsere Patienten. Gelingt es meinen Patienten, zunehmend mehr vegane Nahrung zu integrieren, werden sie davon profitieren: mehr Energie, mehr Klarheit, weniger Depression und Trübsal, besserer Schlaf und mehr Gelassenheit, bessere Laborwerte und weniger Entzündungen, ausgeglichene hormonelle Leistung und eine Optimierung des Gewichts. Mit einer veganen Ernährungsweise in Verbindung mit Detox-Maßnahmen und heimischen Wildkräutern könnte der Mensch 100 bis 110 Jahre leben. Mein Vater ist hier ein gutes Beispiel: mit fast 93 Jahren ist er in der Lage, ein autonomes Leben bei einem schmerzfreien Körper, ohne Medikamente, zu führen. Sein Geheimnis? Die Wildkräuter-Vitalkost-Ernährungsweise, ein Kleingarten und der jährliche Besuch einer Ayurveda-Panchakarma Kur.</p>
<p><strong>Jürgen:</strong> Mit Dir und Beatrix Höcker hat die „Alge unverpackt” großartige Unterstützer gefunden. Warum setzt ihr euch so für eine Alge in eurer Nähe ein?</p>
<p><strong>John:</strong> Die Verbindung zwischen einem veganen Bistro und unverpackten Bio-Lebensmitteln finde ich so genial. Mein Vater wuchs in den 30er Jahren auf, wo es kaum Verpackungen gab. Damals lebten die Menschen sehr nachhaltig und naturnah –<br />
fast jeder baute sein eigenes Gemüse an. Es war mir schon immer ein Herzenswunsch, dass ich Bio-Kost ohne schlechtes Gewissen und ohne Plastikverpackungen einkaufen kann. Plastik ist industriell und ekelig! Zudem haben Studien gezeigt, dass eine Plastikverpackung östrogenähnliche Verbindungen freisetzen kann, die unser hormonelles Gleichgewicht durcheinander wirbeln und Krankheiten auslösen kann.</p>
<p><strong>Jürgen:</strong> Glaubst Du, dass die Unverpackt-Idee sich auf breiter Front durchsetzen kann und nicht nur eine ökologische Nischendienstleistung bleiben wird?</p>
<p><strong>John:</strong> In den USA gibt es schon länger die Möglichkeit, unverpackt einzukaufen. Bei den umweltbewussten Deutschen wird dieser Trend sich sicher schnell ausbreiten. Unverpackte Lebensmittel schmecken besser und sind mit Bio-Photonen bestens aus<br />
gestattet.</p>
<p><strong>Jürgen:</strong> Bemerkst Du eigentlich auch, dass sich in Deinem Umfeld viel verändert hat, was das ökologische Bewusstsein und Handeln betrifft?</p>
<p><strong>John:</strong> Hier in Feldafing trommeln wir seit fast 20 Jahren für die Wildkräuter-Vitalkost. Inzwischen ist eine kleine grüne Bewegung im Landkreis Starnberg entstanden. So viele aufgeschlossene Menschen haben diese Botschaft verstanden und aufgenommen und an ihre Freunde und Familien weiter gegeben. Manche haben eine Ausbildung als Wildkräuter-Vitalkost-Ernährungsberater/in beim Ehepaar Eder in Landsberg absolviert oder Unternehmen wie die neue Alge in Weilheim oder die Meeresalgen-Firma von Beatrix Höcker in Tutzing gegründet. Einige bieten Coaching und Yoga in Verbindung mit der Wildkräuter-Vitalkost an. Überall im Landkreis werden Blumen für die Bienen gepflanzt, Biotope entstehen, Hotels und Restaurants bieten Wildkräuter-Gerichte an.</p>
<p>Interessant: der Landkreis Starnberg genießt laut einer Studie von 2018 die höchste durchschnittliche Lebenserwartung in ganz Deutschland. Eine gesunde Umwelt und ein gesundes Klima können erst entstehen, wenn der Mensch sich mit der Natur verbindet. Hier können uns die heimischen Wildkräuter auf dem Weg helfen. Selbst wenn wir über keinen Garten verfügen, können wir in der Natur Bekanntschaft mit den heimischen Wildkräutern machen.</p>
<p>Die vegane Wildkräuter-Vitalkost ist schmackhaft, lebendig, sättigend und kann uns Gesundheit, Glück und Stärke verleihen. Gemüse, Getreide, Früchte und Wildkräuter können symbiotisch miteinander in Harmonie gedeihen. Hier sind die lebensfeindliche Monokulturen fehl am Platz. Eine vegane Ernährungsweise verbraucht nur circa fünf Prozent des Landes und der Ressourcen im Vergleich zu einer industriellen, Fleisch- und Milchkost betonten Landwirtschaft, die auf Monokulturen, Chemie und Ausbeutung basiert. Dank der Verbreitung von Monokulturen wird die gesamte Ackerfläche in Deutschland zu 40 Prozent mit giftigem Glyphosat gespritzt; damit würden die Wildkräuter, Insekten und Bienen ihren Lebensraum verlieren.</p>
<p>Dr. Max Gerson, der Begründer der Gerson-Anti-Krebs-Therapie, sah in der industriellen Ernährungsweise und in Monokulturen den Hauptgrund für die Entstehung von Krebs und degenerativen Krankheiten. Unser Darm ist nur so gesund wie die Humusschicht, der Nährboden für Kräuter, Gemüse, Getreide und Früchte. Ein gesunder Darm ist ein Spiegelbild einer intakten und nährstoffhaltigen Humuserde. Wie gesund kann der Darm sein, wenn aufgrund von Monokulturen die Humusschicht steinig und leblos ist – vergiftet mit Pestiziden, Herbiziden und künstlichen Düngemitteln?</p>
<p>Die Entstehung eines Netzwerks von Wildkräuter-Vitalkost Ernährungs- und Lebensberatern wie auch ein Alge-Bistro in jeder Stadt wären in der Tat eine wunderbare Vision.<br />
www.alge.de</p>
<p>Der Original-Artikel ist hier als <a href="https://alge.de/wp-content/uploads/2023/10/WA_119.pdf" target="_blank" rel="noopener">PDF</a> zu finden.</p>
<p>Hier geht es zur <a href="https://alge.de/alge-weilheim/">ALGE-Weilheim</a>.</p>
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			</item>
		<item>
		<title>Mit heimischem Superfood ins neue Jahr</title>
		<link>https://alge.de/mit-heimischem-superfood-ins-neue-jahr/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Alge]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 17 Oct 2023 06:39:34 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Blog]]></category>
		<category><![CDATA[Interviews]]></category>
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					<description><![CDATA[Die Alge-Initiave, die in WA Aktuell schon mehrfach vorgestellt wurde, hat es sich zum Ziel gesetzt, Menschen kostenlos zu unterstützen, die ein veganes Café, Bistro oder Restaurant unter dem Markennamen „Alge“ eröffnen möchten. Diana Difort, Gosia Freynik und Beate Gratze aus dem Kompetenzteam verraten an dieser Stelle Tipps und Tricks, wie man das neue Jahr [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Die Alge-Initiave, die in WA Aktuell schon mehrfach vorgestellt wurde, hat es sich zum Ziel gesetzt, Menschen kostenlos zu unterstützen, die ein veganes Café, Bistro oder Restaurant unter dem Markennamen „Alge“ eröffnen möchten. Diana Difort, Gosia Freynik und Beate Gratze aus dem Kompetenzteam verraten an dieser Stelle Tipps und Tricks, wie man das neue Jahr mit neuem Schwung angehen kann.</p>
<p>Diana Difort ist ärztlich geprüfte Ernährungsberaterin und selbst ehemalige Betreiberin eines veganen Restaurants. Sie berät über gesunde Ernährung im veganen Bereich. Außerdem<br />
gibt sie ihre Erfahrungen als Restaurantbetreiberin weiter. Gosia Freynik, ebenfalls ärztlich geprüfte Gesundheitsberaterin, ist darüber hinaus Kräuterfachfrau, gelernte Köchin für vitalstoffreiche Vollwertkorst und Yogalehrerin. Die dritte im Team ist Beate Gratze. Auch sie ist ärtzlich geprüfte Ernährungsberaterin und Yogalehrerin. Beate berät über gesunde Ernährung im Rohkostbereich. Sie gibt ihre Erfahrung weiter, so dass alle Algen ein gesundes Essen anbieten können.</p>
<h3>Diana:<br />
Fermentierte Lebensmittel = Einheimisches Superfood</h3>
<p>Mit fermentierten Lebensmitteln bin ich aufgewachsen – natürlich ohne zu wissen, um welche wertvollen Lebensmittel bzw. fast Heilmittel es sich dabei handelt. Nach über 35 Jahren ist mir<br />
erst klar geworden, welches Superfood meine Großmutter zum Winter hin in großen Mengen und diversen Variationen hergestellt hat. Gemüse und Obst zu fermentieren kommt einer spannenden Reise gleich. Unter den richtigen Bedingungen kommen recht einfache Zutaten zusammen und machen gemeinsam eine Verwandlung durch. Vergorenes Gemüse ist besonders aromatisch und mit den richtigen Gewürzen sehr schmackhaft, enthält 18 viele Vitamine, probiotische Bakterien und Fermente (Biokatalysatoren). Fermentierte Lebensmittel stärken die Abwehrkräfte sind super für das Immunsystem, die Bakterienkulturen sorgen für eine gesunde Darmflora. Sie sind wahre Kraftpakete und das wirkliche Superfood für den Darm.</p>
<p>Im gesunden Darm haben dann Pilze, Parasiten oder schädliche Bakterien kaum Möglichkeiten zur Entfaltung. Die guten Bakterien, die beim Gärprozess des Gemüses entstehen, sind bei vielen Prozessen im Darm sehr hilfreich. Verdauungsstörungen, Magengeschwüre, chronisch entzündliche Darmerkrankungen und schädliche Mikroorganismen im Darm haben beim regelmäßigen Verzehr von milchsauervergorenem Gemüse auf Dauer keine Chance. Fermentiertes wirkt außerdem Diabetes und Herz-Kreislauf-Erkrankungen entgegen und hilft hervorragend gegen Erkältungen. So wie es meine Großmutter damals gehandhabt hat, mache ich es heute auch – nur mit einem Riesenunterschied: Sie hat es gemacht, um die Versorgung der Familie im Winter zu gewährleisten – ich mache es, weil ich heute den ernährungsphysiologischen Hintergrund kenne und sehr schätze.</p>
<h3>Mein Tipp:</h3>
<p>Traut Euch, seid mutig und experimentierfreudig! Falls möglich, Bio-Obst und Gemüse verwenden, da Pestizide, Herbizide und Düngemittel bei der Fermentation einen hemmenden Effekt auf die nützlichen Mikroorganismen haben.</p>
<p>Zum Fermentieren können fast alle Gemüsesorten verwendet werden, ob als Sauerkraut, Wurzelkraut, Rote-Bete-Salat, Kimchi oder Rosenkohl mit Knoblauch und Kräutern, das sind alles wahre und vor allem sehr leckere, günstige, einheimische und super gesunde Rohkost-Köstlichkeiten.</p>
<h3>Gosia:<br />
Superfood-Sprossen und Wildkräuter</h3>
<p>Eine ausreichende Vitaminversorgung im Winter lässt uns gesund kraftvoll und voller Lebensenergie in den Frühling kommen. Ich konzentriere mich auch im Winter mehr auf regionales<br />
heimisches Superfood. Ein Irrglaube hält sich hartnäckig, dass die Vitamine im Winter nur über Zitrusfrüchte zu bekommen sind. Durch vitaminreiche Sprossen – mein persönliches Super<br />
food – die man selbst auf der Fensterbank ziehen kann, schaffe ich es, auch in den kalten Monaten mich und meine Familie mit Mineralstoffen und Vitaminen ausreichend zu versorgen. Sprossen enthalten eine hohe Nährstoffdichte. Geeignet zum Keimen sind alle Getreidesorten und Samen wie Sesam, Chia, Rotklee, Alfalfa und Brokkoli und viele andere mehr. Auch Hülsenfrüchte wie Kichererbsen oder Linsen decken meinen Proteinbedarf.</p>
<p>Bei milden Temperaturen liebe ich es auch im Winter, Wildkräuter zu sammeln. Brennnesseln, Klee, Sauerampfer und Gundermann findet man auch in den Wintermonaten. Früchte wie die Hagebutte, die einen sehr hohen Vitamin-C-Gehalt haben, lassen sich gut im Dörrgerät oder Backofen bei 40 Grad trocknen. Danach pulverisiere ich sie und kann sie dann für die verschiedenen Gerichte verwenden – auch für meine Tiere (Hühner und Hunde). Auch sie bekommen dieses Superfood in ihr Essen gemischt. Mit dieser hohen Nährstoffdichte und den<br />
Vitaminen versorge ich mich schon im Winter und kann deshalb fit und mit vollem Schwung ins Frühjahr starten.</p>
<h3>Beate:<br />
Grüne Grassäfte mit reichlich Chlorophyll</h3>
<p>Ich kam 2014 zur rohköstlichen Ernährung und fand mein Superfood sehr schnell in den grünen Säften und Grasshots (Weizen- oder Gerstengras), die ein hochwertiges Lebensmittel mit einem sehr hohen Anteil an Chlorophyll und den meisten sekundären Pflanzenstoffen sind. Diese schützen nicht nur vor Krankheiten, sondern helfen auch, Schadstoffe aus dem Körper auszuschwemmen, damit wir uns wieder jung, vital und voller Lebenskraft fühlen. Sie können als vollwertiges Nahrungsmittel betrachtet werden, da sie sämtliche für den Körper notwendigen Aminosäuren enthalten. Der grüne Saft (mein persönliches Glückselixier) besteht aus Gurke, Sellerie, frischem Mikrogrün, wie Sonnenblumen und Erbsgrün-Sprossen (wie von der Firma Saftgras.de), frischen Salaten, Wildkräutern und anderem. Man kann auch eine geringe Menge Karotten und Rote Bete (nicht mehr als zehn Prozent) ergänzen, da gerade auch die Bio-Hybridsorten viel Fruchtzucker enthalten. Diese werden je nach Geschmack schonend am besten mit einem Slowjuicer (zum Beispiel von der Firma Keimling.de) entsaftet und am besten sofort in kleinen Schlucken getrunken. Man spürt sofort die belebende und erneuernde Wirkung. Diese Säfte sind voller Antioxidantien, die freie Radikale unschädlich und uns rundum zufrieden und glücklich machen, da wir auf allen Ebenen genährt werden. Mein Traum wäre es, dass diese Ernährung auch in Schulen und Kindergärten praktiziert würde.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Der Original-Artikel ist hier als <a href="https://alge.de/wp-content/uploads/2023/10/WA_115.pdf" target="_blank" rel="noopener">PDF</a> zu finden.</p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Roh-Veganes á la Carte</title>
		<link>https://alge.de/roh-veganes-a-la-carte/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Alge]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 17 Oct 2023 06:20:18 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Rezepte]]></category>
		<category><![CDATA[Alexandra Skirde]]></category>
		<category><![CDATA[Blog]]></category>
		<category><![CDATA[Interviews]]></category>
		<category><![CDATA[gesund essen]]></category>
		<category><![CDATA[RAW Food]]></category>
		<category><![CDATA[roh]]></category>
		<category><![CDATA[Rohkost]]></category>
		<category><![CDATA[vegane gerichte]]></category>
		<category><![CDATA[vegane Küche]]></category>
		<category><![CDATA[vegane Rezepte]]></category>
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					<description><![CDATA[Auch wenn das Angebot an veganer und rohköstlicher Gastronomie in Deutschland und Österreich während der vergangenen Jahre durchaus gewachsen ist, gibt es nach wie vor viel zu wenige Gourmet-Tempel. Zieht man dann noch die Lokale ab, die nicht auf Tofu, Zucker und Geschmacksverstärker verzichten, ist die Auswahl noch geringer. Bis jetzt. Denn die Alge-Initiative macht [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Auch wenn das Angebot an veganer und rohköstlicher Gastronomie in Deutschland und Österreich während der vergangenen Jahre durchaus gewachsen ist, gibt es nach wie vor viel zu wenige Gourmet-Tempel. Zieht man dann noch die Lokale ab, die nicht auf Tofu, Zucker und Geschmacksverstärker verzichten, ist die Auswahl noch geringer. Bis jetzt. Denn die Alge-Initiative macht Hoffnung auf bessere kulinarische Zeiten. WA Aktuell wird künftig in jeder Ausgabe über die Alge Initiative berichtet. Denn die veganen Alge-Restaurants bieten mit ihren Rohkost-Gerichten einen guten Einstieg in ein gesundes Leben.</p>
<p>Ziel ist es, möglichst vielen zu helfen, ihr eigenes gesundes vegane Alge-Restaurants zu eröffnen. Laut einer Erhebung des VEBU aus dem Oktober 2016 gibt es in Deutschland 48 rein vegane Gastronomiebetriebe. Das sind viel zu wenige, denn es gibt eine stetig wachsenden Zahl vegan und roh-vegan lebender Menschen.<br />
Doch genau da ist ein Knackpunkt. Die Gefahr, dass Gastronomen mit der veganen Ernährung nur das schnelle Geld machen wollen, ist groß. So groß, dass die Alge-Initiative etwas dagegensetzen möchte. Ein bisschen einfallsloser veganer Einheitsbrei wie Nudeln mit Tomatensoße oder Pommes mit Tofu-Burgern darf nach Ansicht von Initiator Jürgen Gratze, der 1974 die Schülerhilfe mit heute 900 Standorten gründete, nicht die kulinarische Zukunft sein.</p>
<h3>La Haute Cuisine Crue</h3>
<p>Seine Vision sind vegane Restaurants, die keine lukullischen Wünsche offenlassen und auch Rohköstlern selbst dank der „Neuen rohen Küche – La Haute Cuisine Crue“ wahre Gaumen-Freuden bereitet. Und weil Jürgen ein Macher ist, hat er im April 2015 die Alge ins Leben gerufen und eine Art Franchise-Konzept entwickelt, das engagierte Gastronomen bei der Gründung genau solcher gesunden veganen Restaurants kostenfrei unterstützt. Der Name „Alge“ bedeutet laut Jürgen „Alle lieben gesundes Essen”.</p>
<h3>Der Ehrenkodex macht den Unterschied</h3>
<p>Wer sich der Initiative anschließt, muss einige Ansprüche erfüllen, die in einem Ehrenkodex definiert sind. Er besagt, dass ausschließlich vegan und mit frischen Produkten aus nachhaltiger und regionaler Landwirtschaft gekocht werden darf. Außerdem sind Zucker, Tofu, Zusatzstoffe und Geschmacksverstärker tabu, und zusätzlich muss mindestens ein Rohkost-Gericht auf der Karte stehen. Darüber hinaus soll der Inhaber des Restaurants selbst vegan leben und sich mit der Ernährungsform identifizieren.</p>
<p>Als Gegenleistung erhalten Alge-Betreiber ein umfassendes Betreuungspaket. Darin enthalten ist beispielsweise die Unterstützung bei der Suche nach einem passenden Objekt oder bei der Erstellung von Businessplänen und Kalkulationen. Hinzu kommen Marketing-Aktionen, Workshops, Rezepte, Menükarten und vieles mehr. Und das alles kostenlos und dennoch mit einem hohen Maß an Individualität.</p>
<p>Da es weder einen Einheitslook und noch ein einheitliches Angebot gibt, können die Inhaber ihrem Lokal eine ganz persönliche Note geben. Einzige Gemeinsamkeit aller Algen sind der Name „Alge“, das Alge-Logo sowie die Einhaltung des Ehrenkodex.</p>
<p><strong>Willkommen zum Alge-Tag</strong></p>
<p>Beim Alge-Tag machen 14 Algen an folgenden Orten mit:</p>
<ul>
<li>Berlin Friedrichshain und Prenzlauer Berg,</li>
<li>Bielefeld,</li>
<li>Boerzow,</li>
<li>Dresden,</li>
<li>Hannover,</li>
<li>Heidelberg,</li>
<li>Ibiza,</li>
<li>Königs Wusterhausen,</li>
<li>Moers,</li>
<li>Mönchengladbach,</li>
<li>Prerow und Wien.</li>
</ul>
<p>Dort kann jeder selbst ausprobieren, was es bedeutet, vegan oder gar rohköstlich zu essen. Eine gute Gelegenheit dafür ist der „Alle-lieben-gesundes-Essen“-, kurz Alge-Tag, den die Initiative gemeinsam mit allen Liebhabern der (roh)veganen Küche von nun an jährlich feiern möchte. Am 22. September werden die teilnehmenden Algen ihre Gäste mit einem exklusiven 4-Gänge-Rohkost-Dinner verwöhnen, sie versprechen schon heute wahre Geschmacksexplosionen. Allerdings sind die Plätze für dieses außergewöhnliche Ereignis begrenzt. Deshalb sollten sich<br />
Interessierte so schnell wie möglich eines der begehrten Tickets sichern.</p>
<h3>Der Alge-Ehrenkodex</h3>
<ul>
<li>Das Speisenangebot ist ausschließlich vegan</li>
<li>Frische Zubereitung</li>
<li>Saubere Erzeugnisse aus nachhaltiger Landwirtschaft und regionaler Herkunft haben Priorität</li>
<li>Frei von Zucker, Tofu, Zusatzstoffen und Geschmacksverstärkern</li>
<li>Ein Rohkost-Hauptgericht (in Cafés eine Rohkost-Torte) ist immer zusätzlich im Angebot</li>
<li>Die Restaurantleitung ernährt sich selbst vegan und identifiziert sich mit dieser gesunden Ernährungsform</li>
</ul>
<p><strong>WA-Aktuell im Gespräch mit Initiator Jürgen Gratze:</strong></p>
<p>Was genau waren Ihre Beweggründe, aus denen Sie die Alge-Initiative gegründet haben?</p>
<p><strong>Jürgen Gratze:</strong> Ganz eigennützig, meine Frau und ich sind Rohköstler. Wir wollen zukünftig möglichst in jeder Stadt mit Lust gut essen gehen können und so entstand die Vision der Alge-Restaurants eines Morgens spontan unter der Dusche.</p>
<p><strong>Wer unterstützt Sie bei Ihrer Mission?</strong></p>
<p><strong>Jürgen Gratze:</strong> Die Alge greift auf ein zwölfköpfiges Kompetenz-Team zurück. Allesamt sind erfolgreiche und erfahrene Unternehmer und von der Idee überzeugt. Daher sind wir alle auch ehrenamtlich für die Alge-Initiative tätig. Unser Schirmherr ist Raw-Food-Chef Boris Lauser aus Berlin.</p>
<p><strong>Es gibt so viele kuriose Feiertage, warum braucht es da noch einen „Alle-lieben-gesundes-Essen-Tag“?</strong></p>
<p><strong>Jürgen Gratze:</strong> Auch wenn ich selbst von der Ernährungsweise überzeugt bin, möchte ich nicht missionieren. Die Leute sollen selbst ausprobieren, wie lecker gesundes Essen sein kann. So ein Tag ist eine prima Gelegenheit, sich dem Thema durch eigene Erfahrungen zu nähern. Wir freuen uns, wenn unsere Gäste nach einem schmackhaften Rohkost-Essen glücklich und zufrieden strahlen.</p>
<p>Weitere Informationen zur Alge-Initiative und zum Alge-Tag gibt es unter www.alge.de.</p>
<p>Der Original-Artikel ist hier als <a href="https://alge.de/wp-content/uploads/2023/10/WA_106.pdf" target="_blank" rel="noopener">PDF</a> zu finden.</p>
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			</item>
		<item>
		<title>WA aktuell berichtet über die Alge-Initiative</title>
		<link>https://alge.de/wa-aktuell-berichtet-ueber-die-alge-initiative/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Alge]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 18 Aug 2023 15:31:53 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Blog]]></category>
		<category><![CDATA[Interviews]]></category>
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					<description><![CDATA[WA aktuell mit einem Bericht über den Gründer der Alge-Initiative: Bewusstes Essen für ein intaktes Immunsystem „Unter der Dusche – wie alles begann: Meine Vision, vegane Restaurants in Deutschland zu fördern – unterstützt durch ein Franchise-System, entstand 2014 tatsächlich unter der Dusche. Kurz zuvor musste ein wunderbares Vollwert-Bio-Restaurant in unserer Heimatstadt Gelsenkirchen schließen. Und es [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>WA aktuell mit einem Bericht über den Gründer der Alge-Initiative: Bewusstes Essen für ein intaktes Immunsystem</p>
<p>„Unter der Dusche – wie alles begann: Meine Vision, vegane Restaurants in Deutschland zu fördern – unterstützt durch ein<br />
Franchise-System, entstand 2014 tatsächlich unter der Dusche. Kurz zuvor musste ein wunderbares Vollwert-Bio-Restaurant<br />
in unserer Heimatstadt Gelsenkirchen schließen. Und es gab keine Alternativen. So kam mir die Idee…“</p>
<p>Link zum Artikel: <a href="http://alge.de/wp-content/uploads/2023/08/WA-Nov_2020-Juergen-Gratze1.pdf" target="_blank" rel="noopener">WA Nov_2020 Jürgen Gratze</a></p>
<p><a href="http://alge.de/wp-content/uploads/2023/08/c4m7slu2.jpg"><img fetchpriority="high" decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-2528" src="http://alge.de/wp-content/uploads/2023/08/c4m7slu2.jpg" alt="" width="1440" height="1920" srcset="https://alge.de/wp-content/uploads/2023/08/c4m7slu2.jpg 1440w, https://alge.de/wp-content/uploads/2023/08/c4m7slu2-225x300.jpg 225w, https://alge.de/wp-content/uploads/2023/08/c4m7slu2-768x1024.jpg 768w, https://alge.de/wp-content/uploads/2023/08/c4m7slu2-1152x1536.jpg 1152w" sizes="(max-width: 1440px) 100vw, 1440px" /></a></p>
<p><a href="http://alge.de/wp-content/uploads/2023/08/vccymjxi.jpg"><img decoding="async" class="alignnone wp-image-2660 size-full" src="http://alge.de/wp-content/uploads/2023/08/vccymjxi.jpg" alt="" width="1440" height="1920" srcset="https://alge.de/wp-content/uploads/2023/08/vccymjxi.jpg 1440w, https://alge.de/wp-content/uploads/2023/08/vccymjxi-225x300.jpg 225w, https://alge.de/wp-content/uploads/2023/08/vccymjxi-768x1024.jpg 768w, https://alge.de/wp-content/uploads/2023/08/vccymjxi-1152x1536.jpg 1152w" sizes="(max-width: 1440px) 100vw, 1440px" /></a></p>
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			</item>
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		<title>Veggieradio-Interview mit Jürgen Gratze</title>
		<link>https://alge.de/veggieradio-interview-mit-juergen-gratze-2/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Alge]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 18 Aug 2023 15:29:35 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Blog]]></category>
		<category><![CDATA[Interviews]]></category>
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					<description><![CDATA[Vitalstoffreiches Essen zur Verbesserung und Optimierung der Gesundheit – wie kann man diese Idee als Business umsetzen? Das komplette Interview könnt ihr hier hören: Alge Initiator Jürgen Gratze, der ein geniales Franchise System für vegane Restaurants und Cafés entwickelt hat, sprach gestern mit dem Veggie Radio. Wie man bereits nachlesen konnte, hatte Jürgen Gratze die [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Vitalstoffreiches Essen zur Verbesserung und Optimierung der Gesundheit – wie kann man diese Idee als Business umsetzen?<br />
Das komplette Interview könnt ihr hier hören:</p>
<audio class="wp-audio-shortcode" id="audio-2520-1" preload="none" style="width: 100%;" controls="controls"><source type="audio/mpeg" src="http://alge.de/wp-content/uploads/2023/08/Interview_.mp3?_=1" /><a href="http://alge.de/wp-content/uploads/2023/08/Interview_.mp3">http://alge.de/wp-content/uploads/2023/08/Interview_.mp3</a></audio>
<p>Alge Initiator Jürgen Gratze, der ein geniales Franchise System für vegane Restaurants und Cafés entwickelt hat, sprach gestern mit dem Veggie Radio.<br />
Wie man bereits nachlesen konnte, hatte Jürgen Gratze die Idee zur Alge unter der Dusche. Der Name hat allerdings nichts mit den Algen aus dem Meer zu tun, er bedeutet alle lieben gutes Essen. Wir haben mit Jürgen Gratze über die Alge gesprochen, vielleicht auch eine gute Geschäftsidee für den einen oder anderen, der gutes Essen zu schätzen weiß. Das Alge Franchise ist übrigens nicht mit Gebühren verbunden.</p>
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