Kokosblütenzucker

Er enthält viele Mineralstoffe wie zum Beispiel Magnesium, Zink und Eisen. Darüber hinaus sind auch zahlreiche B-Vitamine und Spurenelemente enthalten.

Kokosblütenzucker soll einen niedrigeren Glykämischen Index haben, als andere Zuckerarten und damit besonders für Diabetiker als Süßungsmittel interessant sein. Allerdings gibt es zu dieser Aussage bisher nur sehr wenige absolut fundierte Untersuchungen. Sicher ist jedoch, dass im Gegensatz zu herkömmlichen weißem Zucker, der Blutzuckerspiegel nach dem Genuss von Kokoszucker weniger hoch ansteigt. Kokosblütenzucker enthält zudem verhältnismäßig wenig Fructose, die ganz besonders unter dem Verdacht steht, ungünstig für den menschlichen Organismus zu sein.

 

Chia Samen
Chiasamen enthalten viele Proteine, Vitamine, Mineralstoffe, Antioxidantien und Ballaststoffe. Der Kalziumgehalt ist höher als der von Milch, der Eisengehalt dreimal so hoch wie der von Spinat. Chia Samen haben einen hohen Anteil an Omega-3-Fettsäuren, die ja bekanntlich in Zusammenhang mit Herz und Kreislauf stehen.

Für Sportler bieten Chia Samen eine wertvolle Proteinquelle, ebenso für Vegetarier und Veganer. Ähnlich wie Leinsamen, wirken Chia Samen durch ihr leichtes „Aufquellen“ sättigend und reinigend auf den Verdauungstrakt. Die enthaltenen Antioxidantien unterstützen nicht nur das menschliche Immunsystem und die Zellen, sondern sorgen auch dafür, dass die Samen lange haltbar bleiben.

 

Kakao – bekannt als “Glücklichmacher

Kakao enthält neben Antioxidantien, Ballaststoffen und zahlreichen Mineralstoffen auch jede Menge ungesättigter Fettsäuren, die sich positiv auf den Cholesterinspiegel auswirken können. Außerdem wurde mittlerweile der Stoff Resveratrol in Kakao-Bohnen entdeckt. Resveratrol gehört zu den Polyphenolen, einer Gruppe der sekundären Pflanzenstoffe, die sonst bisher nur in Rotwein, rotem Traubensaft und Erdnüssen (in der Erdnusshaut) entdeckt wurden. Polyphenole können in ihrem Effekt mit Vitaminen gleichgesetzt werden und sollen sich positiv auf den Körper auswirken.

Kakao kann dank seiner Inhaltsstoffe Theobromin, Koffein, Serotonin und Dopamin stimmungsaufhellende Wirkung haben und sehr anregend wirken – All diese Inhaltsstoffe sind generell nur in rohem Kakao enthalten. Durch die chemische Verarbeitung gehen viele der Stoffe verloren.

 

Matcha Tee

Matcha zeichnet sich durch einen hohen Gehalt an Antioxidantien aus. Antioxidantien wirken als Radikalfänger im Körper und unterstützen viele wichtige Zellstoffwechselvorgänge. Ein weiterer Stoff, der Matcha auszeichnet, ist das L-Theanin. L-Theanin ist eine Aminosäure, die beruhigend und stressreduzierend wirken soll. Studien hierzu wurden an der Aichisyukutoku University in Japan durchgeführt. Matcha enthält auch Koffein – sogar deutlich mehr, als Kaffee. Im Gegensatz zu Kaffee wirkt das Koffein jedoch hier nicht aufputschend, sondern über einen längeren Zeitraum hinweg gleichmäßig.

 

Hanfsamen

Keine Sorge, Hanfsamen haben keine berauschende Wirkung, denn sie werden aus den THC-armen Hanfsorten (vor allem aus Cannabis sativa) gewonnen und enthalten den Wirkstoff Tetrahydrocannabinol (THC) nicht. Was jedoch berauschend gut klingt, ist die Liste an wertvollen Nährstoffen, die in den Samen stecken. Hanfsamen enthalten alle essentiellen Aminosäuren, die der Mensch braucht. Außerdem sind sie reich an ungesättigten Fettsäuren, die sich positiv auf Cholesterinspiegel, Herz-Kreislaufsystem, Blutgefäße und den Stoffwechsel auswirken.

Um den Tagesbedarf an essentiellen Fettsäuren zu decken, reichen etwa 15 bis 20 Gramm Hanföl. Das in den Hanfsamen enthaltene Globulin Edestin macht sie sehr gut verdaulich. B-Vitamine, Vitamin E, Kalzium, Kalium, Eisen und Magnesium unterstützen zusätzlich die Gesunderhaltung des Körpers.